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Der Arbeitsmarkt im W&O-Gebiet zeigt sich stabil

Im Oktober ist die Zahl der Stellensuchenden in der Region Werdenberg ganz leicht um 0,4 Prozent angestiegen, die Zahl der Arbeitslosen reduzierte sich hingegen um 4,5 Prozent.
Heini Schwendener

Der Rückgang der Stellensuchenden im Kanton St. Gallen im Vergleich zum Oktober 2017 betrug rund 1000 Personen. Das sind etwa 9 Prozent weniger. Damit setzt sich ein Trend fort, denn seit Anfang dieses Jahres lag der Rückgang der Stellensuchendenzahlen im Vorjahresvergleich immer zwischen neun und zwölf Prozent. Diese Zahlen publizierte das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St. Gallen.

Vergleicht man die kantonalen Arbeitsmarktzahlen des Oktobers mit jenen des Novembers, fällt der Anstieg der Zahl der Stellensuchenden von 9302 auf 9599 auf. Minim rückläufig war hingegen innert Monatsfrist die Zahl der Arbeitslosen im Kanton, von 5238 auf 5232 (vgl. Grafik).

Im Toggenburg sind beide Werte tiefer

Im Wahlkreis Toggenburg waren beide Werte (Arbeitslose und Stellensuchende) im Oktober etwas tiefer als im Monat zuvor. Im Wahlkreis Werdenberg stieg die Zahl der Stellensuchenden kaum spürbar um 0,4 Prozent an, die Zahl der Arbeitslosen reduzierte sich im Vergleich zum Vormonat um 4,5 Prozent. Ende Oktober waren beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in Sargans 389 Arbeitslose und 692 Stellensuchende aus dem Wahlkreis Werdenberg registriert. Das RAV Sargans ist für die Regionen Sarganserland und Werdenberg zuständig.

In den sechs Werdenberger Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald gab es Ende Oktober 9,2 Prozent weniger Stellensuchende als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Regionen Toggenburg und Sarganserland verzeichnen mit einem Rückgang von 15 Prozent das grösste Minus im Kanton.

Rückgang bei den jungen Leuten am stärksten

Im Monat Oktober ist die Zahl der stellensuchenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kanton St. Gallen gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich stark zurückgegangen, nämlich um mehr als 12 Prozent, was rund 180 Personen entspricht. In der Alterskategorie der 25- bis 49-Jährigen gab es im Oktober 2018 9,9 Prozent weniger Stellensuchende als im gleichen Monat des Vorjahres. Am geringsten reduzierte sich die Zahl der Stellensuchenden innert Jahresfrist in der Kategorie der 50- bis 64-Jährigen, nämlich um 6,8 Prozent.

Dienstleistungssektor gleicht sich Industrie an

Wie das Volkswirtschaftsdepartement in seiner Medienmitteilung schreibt, ging im produzierenden Sektor die Zahl der Stellensuchenden in den vergangen zwölf Monaten um 374 Personen zurück, das entspricht einer Abnahme von 10 Prozent. Praktisch gleich lag dieser Wert bei den Dienstleistungen. «Die Abnahme zeigt sich im zweiten Sektor ausgeprägt in der Metallindustrie und im Maschinenbau, weniger im Bereich Elektrotechnik, Elektronik und Optik», heisst es in der Medienmitteilung weiter. Über dem Mittelwert des Sektors in der Dienstleistungsbranche lag das Gastgewerbe.

Der Bestand der den Regionalen Arbeitsvermittlungsstellen gemeldeten offenen Stellen hat sich im Vorjahresvergleich mehr als verdreifacht. Gut 700 waren es Ende Oktober 2017, aktuell sind es über 2100. Allerdings ist dazu zu sagen, dass von über 1100 Stellen, die im vergangenen Monat neu gemeldet wurden, rund 60 Prozent der seit 1. Juli geltenden Stellenmeldepflicht geschuldet sind.

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