Squash
Erster Profi-Tour-Erfolg für Yannick Wilhelmi

Die dritte Finalteilnahme brachte den Premierenerfolg. Ausgerechnet seinen Trainingspartner Robin Gadola bezwang der Grabser Yannick Wilhelmi im Endspiel des PSA-Turnier in Lorient (Frankreich).

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Yannick Wilhelmi (vorne) bezwang im Final Robin Gadola.

Yannick Wilhelmi (vorne) bezwang im Final Robin Gadola.

Bild: PD

(pd) Yannick Wilhelmi hat als dritter Squasher der Schweiz die Aufnahme in die Spitzensport-RS der Schweizer Armee geschafft. Nachdem er im April einrücken durfte, stand er vergangene Woche schon in der Bretagne am Archi Factory Open Lorient 2021, einem PSA-Turnier der Challenger-5-Serie am Start. Aufgrund des aktuellen Rankings 136 der PSA-World-Tour wurde er an diesem Turnier in Frankreich als Nummer drei gesetzt.

Erst Teamkollege, dann Trainingspartner besiegt

Nach einem Freilos mass sich Wilhelmi mit zwei Franzosen. Gegen Paul Gonzales hatte er recht zu kämpfen, da er in den beiden ersten Sätzen nicht sein bestes Squash spielte. Trotzdem gelang ihm ein Dreisatzsieg (12:10, 17:15, 11:5). Auch gegen Laouenan Loaëc vermochte der Grabser nicht seine beste Performance abzurufen. Den Halbfinaleinzug schaffte er in vier Sätzen (12:10, 11:4, 9:11, 11:7).

In diesem wartete dann sein Teamkollege Valentin Rapp (Deutschland, Weltrangliste 119), der als Nummer eins gesetzt war. In einem hart umkämpften Spiel der beiden Grabser behielt Yannick Wilhelmi nach 68 Minuten mit 3:1 (11:6, 8:11, 11:6, 13:11) die Oberhand.

Sein Gegner im Final war sein Trainingspartner Robin Gadola (Weltrangliste 127) aus der Schweiz. Da sich die beiden bestens kennen, war die Spannung gross, und sie schenkten sich nichts. Nach 74 Minuten Spielzeit entschied Wilhelmi abermals in vier Sätzen (11:9, 11:8, 10:12, 11:3) das Match für sich. Nach zwei Finals war dies der erste Turniersieg für den Grabser auf der Profi-Tour.

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