Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Sportplatz in Sennwald von Unbekannten zum Driften missbraucht

Unbekannte sind in der Nacht auf Freitag mit einem Fahrzeug auf dem Sportplatz des Turnvereins Sennwald herumgefahren und haben Spuren hinterlassen. Der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen – der Ärger ist grösser.
Corinne Hanselmann
Diese Spuren entdeckte Präsident Andreas Tinner am Freitag auf dem Rasenplatz.(Bild: Andreas Tinner)

Diese Spuren entdeckte Präsident Andreas Tinner am Freitag auf dem Rasenplatz.(Bild: Andreas Tinner)

Es war keine schöne Entdeckung, die Andreas Tinner, Präsident des Turnvereins Sennwald, am Freitagmorgen auf der Vereinsanlage gemacht hat. Auf dem grossen Rasenplatz waren viele Spuren eines Fahrzeugs zu sehen. Unbekannte haben sich offenbar in der Nacht auf dem schneebedeckten Sportplatz «ausgetobt». Die Rasennarbe wurde dadurch stellenweise beschädigt.

«Sportanlagen sind keine Driftplätze», schrieb der Turnverein daraufhin in einem Facebook-Beitrag und zeigte die Fotos der Spuren. Es sei immer wieder traurig, wenn man solche respektlosen Sachen sehe. Der Verantwortliche könne sich gerne beim Präsident melden. Doch gemeldet hat sich noch niemand.

«Den Schaden zu beziffern, ist schwierig. Zum Glück war der Boden relativ trocken, sonst wären bestimmt tiefere Spuren und ein viel grösserer Schaden entstanden», sagt der Präsident auf Anfrage des W&O. Dennoch bedeuten die Beseitigung der Spuren und die Neuansaat des Rasens einiges an Aufwand für den Verein und wird Zeit in Anspruch nehmen. Der Trainingsbetrieb wird dadurch kaum beeinträchtigt. Turnverein reicht Anzeige gegen Unbekannt ein Da sich der Verursacher bis gestern nicht gemeldet hat, wird der Turnverein wohl bei der Polizei eine Anzeige gegen Unbekannt einreichen.

«Der finanzielle Schaden ist zwar nicht all zu gross. Aber es geht ums Prinzip, wie man solchen Taten begegnet und wie man mit öffentlichen oder Vereinsanlagen umgeht.»

Das sagt Tinner dazu. Aufgrund des Vorfalls wird sich der Vorstand nun überlegen, ob die bestehende Abgrenzung entlang der 100-Meter-Laufbahn zu einer kompletten Einzäunung der Anlage erweitert werden soll.

«Bisher haben wir das nicht für nötig gehalten. Das hat sich durch diesen Vorfall geändert.»

Aufgrund sturmbedingter Schäden ist eine Erneuerung des bestehenden Teils sowieso angedacht.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.