Spital Grabs wappnet sich für personellen Engpass, der sich infolge der zweiten Welle abzeichnet

Die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (SRRWS) sucht unter anderem über Social Media zusätzliches Personal mit einer pflegerischen oder medizinischen Ausbildung.

Michael Braun
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Helfende Hände werden gesucht.

Helfende Hände werden gesucht.

Bild: Robert Kneschke

«Du hast eine Pflegeausbildung oder eine andere Ausbildung im Gesundheitswesen? Du willst in der aktuellen Situation nicht untätig sein, sondern helfen? Dann bewirb dich bei uns», heisst es auf der Facebook-Seite der SRRWS. Auch der Kanton St.Gallen machte auf Facebook und Twitter einen solchen Aufruf.

Betreuung von Coronapatienten benötigt helfende Hände

«Aufgrund der Coronapandemie benötigen wir in bestimmten Bereichen temporär Personal, zum Beispiel für die Testcontainer. Je nach Patientenvolumen benötigen wir helfende Hände, damit alle Patienten gut versorgt sind, denn die Betreuung von Covid-Patienten ist aufwendiger, da diese isoliert werden müssen», teilt die Spitalregion auf Anfrage mit.

«Normalerweise suchen wir vor allem über andere Kanäle, wie Stelleninserate in Printmedien oder Online-Stellenplattformen. Da es jetzt darum geht, rasch für bestimmte temporäre Stellen Personal zu finden, haben wir zusätzlich diesen Weg gewählt.»

Mit diesem Aufruf sucht die Spitalregion auf Social Media nach Unterstützung.

Mit diesem Aufruf sucht die Spitalregion auf Social Media nach Unterstützung.

Bild: PD

Bisher hätten sich 15 Personen gemeldet. Diese haben fast alle eine pflegerische oder medizinische Ausbildung und arbeiten derzeit nicht. Auch Pensionierte haben sich gemeldet. «Die temporären Mitarbeitenden werden vor allem als Verstärkung für die Abstrich-Container eingesetzt. Auf den Stationen unterstützen die Mitarbeitenden je nach Ausbildung im pflegerischen Bereich», heisst es weiter. Personen, die eine Ausbildung im Gesundheitswesen haben, können sich gerne weiterhin melden.

Bedarf wird beim Militär angemeldet

Die Spitalregion wird auch beim Militär Bedarf anmelden, damit die vom Bund aufgebotene Unterstützung abgerufen werden könne, wenn dies nötig werden sollte.

Bereits im Frühling halfen Militär uns Zivilschutz in Spitälern.

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Bild: Raphael Rohner