Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Solide Zucht führt zum Erfolg: Schönste Schafe in Grabs erkoren

Die Züchter des Schafzuchtvereins Grabs ernteten an der Schafschau aufgrund der guten Zuchtqualität von den Richtern grosse Anerkennung.
Bestes Mutter-Tochter-Paar von Bernhard Hardegger. (Bild: Bilder: Heidy Beyeler)
Mister und Miss von Markus und Bettina Eggenberger.
2 Bilder

Solide Zucht führt zum Erfolg

13 Züchter – von insgesamt 19 aktiven Schafhaltern in 13 Betrieben – fuhren mit insgesamt 170 Braunköpfigen Schafen zur Schau auf. Die Stimmung war sehr gut, sowohl unter den Züchtern wie auch bei den Richtern. Für die Experten Pius Städler aus Lüchingen und Roland Dütschler aus Ebnat-Kappel war es am Freitagnachmittag nicht einfach, die Bewertung vorzunehmen, bei einer derart hohen Zuchtqualität, wie die beiden betonten. Das stellte auch das Publikum fest, als es um die Wahl von Mister, Miss und Mutter/Tochter ging.

Städler und Dütschler nahmen sich reichlich Zeit, bis sie sich definitiv entschieden. «Ja, wir haben hier in Grabs hervorragende Zuchttiere angetroffen, und da ging es um Nuancen, um diese auch fair zu beurteilen», erklärten sie. Schliesslich machte bei der Mister-Wahl Schafbock Finn, von Markus und Bettina Eggenberger, das Rennen unter den drei schönsten Widdern. Die Freude war gross, wurde Finn doch schon im Vorjahr zum «Mister» erkoren. Beglückende Momente erlebten Markus und Bettina Eggenberger, als dann auch noch ihre Aue Mara als «Miss» aufs Podest gehievt wurde.

Rückläufige Zahlen bei der Schafzucht

Glücklich sind auch Bernhard und Katharina Hardegger, als die Aue Riana mit ihrer Tochter Romi für den ersten Rang auserkoren wurde. Auch sie sind erfahrene Züchter. Sie sowie Markus und Bettina Eggenberger zeigen, dass sie mit ihren Erfahrungen auf eine vorbildliche Zucht grossen Wert legen.

Der Schafzuchtverein Grabs ist gut aufgestellt. Er verfügt über eine 10 Hektar grosse Frühlings-Herbstweide, die von der Ortsgemeinde gepachtet wird – mit Hütte und Schopf und festem Räude-/Klauenbad. Gesömmert werden etwa 570 weibliche Tiere auf der Alp Gamserrugg. Die 15 bis 25 männlichen Tiere verbringen den Sommer auf der Alp Ritschen.

Präsident Markus Eggenberger bedauert, dass die Schafzucht generell rückläufig ist. Grund dafür sei sicher, dass die junge Generation weniger Interesse zeige an der Schafzucht. Andererseits sei es auch sehr schwierig, einen Stall mit dem notwendigen Umschwung zu finden. (bey)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.