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Solarpanels, Fussballtore und Möbel: Hilfsgüter für den Kongo stehen in Gams bereit

Bei der Heizplan AG in Gams steht ein voller Container für den Transport in den Kongo bereit. Die Hilfsgüter sind für «River of Hope» und dienen der Ausbildung junger Menschen.
Adi Lippuner
Adrian Kind, Lions Club Liechtenstein, Raphael Schibli, Heizplan AG, Claudia Doron, Gründerin Hilfswerk River of Hope, und Pascal Wohlwend, Mitarbeiter Heizplan AG, (von links) vor dem fast voll beladenen Container. (Bilder: Adi Lippuner)

Adrian Kind, Lions Club Liechtenstein, Raphael Schibli, Heizplan AG, Claudia Doron, Gründerin Hilfswerk River of Hope, und Pascal Wohlwend, Mitarbeiter Heizplan AG, (von links) vor dem fast voll beladenen Container. (Bilder: Adi Lippuner)

Es ist späterer Samstagvormittag. Auf dem Gelände der Firma Heizplan AG in der Gamser Karmaad ereignet sich nicht alltägliches, ein Container wird mit Hilfsgütern beladen. Da sind 60 Solarpanels, die zwar bereits 20 Jahre im Einsatz standen, aber noch einwandfrei funktionieren. Es gibt Fussballtore, Schulmöbel, Schuluniformen, Fussball-Leibchen der Liechtensteinischen Nationalmannschaft und noch vieles mehr. Mitten im Gewühl der Helferinnen und Helfer Claudia Doron, die Initiantin des Hilfswerks River of Hope.


«Für mich ist heute ein Freudentag. Wenn diese Güter am Bestimmungsort sein werden, kann unsere Schule in Tala Mosika, an der 150 Primar- und 40 Sekundarschüler ausgebildet werden, mit neuem Material versorgt werden.»

Die Einzelkämpferin für eine bessere Zukunft der Jugend im Kongo wird von Familienangehörigen und Freunden sowie von den Lions Clubs der Region unterstützt. «Ohne diese Hilfe wäre mein Engagement in einem so weit entfernten Land nicht möglich», betont die in Buchs wohnhafte Frau.

Idee vor neun Jahren umgesetzt

Bereits vor 20 Jahren nahm sich Claudia Doron vor, eines Tages irgendwo auf der Welt eine Schule zu gründen. «Doch wie es im Leben so geht, von der Idee bis zur Verwirklichung dauert es meist einige Zeit.» Vor neun Jahren erfolgte die Gründung des gemeinnützigen Vereins River of Hope. «Der Name ist familiär geprägt, mein Schwiegervater überlebte den Holocaust und hat ein Buch mit dem Titel, der nun auch unser Hilfswerk trägt, geschrieben.»
Sie sei ohne konkretes Projekt, einfach mit dem Willen zu helfen gestartet. «Das Projekt hat mich gefunden und unser Engagement trägt Früchte,» so eine sichtlich erfreute Claudia Doron. Auf ihrer Homepage ist zu sehen, was sich seit Juli 2018 getan hat. «Wir gehen Schritt für Schritt weiter und setzen alles daran, mit den Verantwortlichen vor Ort ein möglichst breites Bildungsangebot auf- und auszubauen.»

Gut erhaltenes Material weiter verwenden

Dass die Solarpanels der Firma Heizplan AG nach dem Einsatz in der Schweiz nun einen neuen Verwendungszweck im Kongo finden, sieht Raphael Schibli genau so positiv wie Claudia Doron. Die beiden sind sich einig:

«Es ist eine tolle Sache, wenn noch gut erhaltenes Material nicht entsorgt, sondern weiter verwendet wird.»

«In Tala Mosika, unserem Zentrum im Kongo, werden diese Licht spenden und auch alle anderen Güter sind hochwillkommen», betont Claudia Doron.
Und dann ist da noch die Sache mit den Fussballtoren: «Der Platz ist beschränkt und deshalb sind einige halbiert», erklärt Pascal Wohlwend, Mitarbeiter der Heizplan AG mit einem Lächeln. «Das hat bei mir fast zu einer Herzkrise geführt, doch nach Rücksprache mit den Leuten im Kongo sehe ich das Ganze gelassener», kommentiert Claudia Doron das Geschehen.

Der Container wird gefüllt.

Der Container wird gefüllt.

Nach rund einer Stunde ist der Container fast gefüllt, die Aufregung legt sich und die Helferinnen und Helfer freuen sich auf ein warmes Essen. Und was passiert nun mit dem dunkelgrünen Container? «Dieser wird am 30. Januar abgeholt und auf die lange Reise geschickt. Läuft alles wie geplant, wird er am 9. März im Hafen von Matadi ankommen,» so die Initiantin.

Mehr Infos zum Hilfswerk unter www.solar-und-bildung-talamosika.jimdofree.com.

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