Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Lorina Zelger blickt nach dem Sturz mit Verletzungsfolgen sofort nach vorne

Einen Tag nach dem unglücklichen Zwischenfall, Lorina Zelger verletzte sich beim Einfahren, sprüht die Gamserin wieder vor Tatendrang. Sie will alles dafür tun, um nächste Saison auf die Skipisten zurückzukehren.
Robert Kucera
Nach einem Sturz beim Einfahren ist die Saison für die Gamserin Lorina Zelger vorbei. (Bild: PD)

Nach einem Sturz beim Einfahren ist die Saison für die Gamserin Lorina Zelger vorbei. (Bild: PD)

Lorina Zelger ist beim Einfahren vor dem ersten Europacup-Slalom in Melchsee-Frutt am Donnerstag, 24. Januar, gestürzt. Dabei erlitt sie einen Schien- und Wadenbeinbruch des rechten Beines. Die B-Kader-Fahrerin wurde noch am gleichen Abend operiert. Laut Teamarzt Dr. Walter O. Frey ist die Operation gut verlaufen. Aber auch im günstigsten Fall muss bei einer Unterschenkelfraktur mit einer mehrmonatigen Rehabilitation gerechnet werden, was für die 19-Jährige den frühzeitigen Saisonabbruch bedeutet.

«Beim Sturz merkte ich sofort: Das Bein ist kaputt. Das war ein Schock», berichtet Lorina Zelger nur einen Tag nach dem Malheur beim Einfahren in Melchsee-Frutt. Schmerz empfand sie im ersten Moment nicht. Es war vielmehr die Mischung aus Wut und Enttäuschung, die in ihr hoch kam. Denn sie wusste, dass diese Verletzung das Ende der Ski- saison bedeuteten.

Noch am Donnerstagabend wurde Zelger operiert, «körperlich geht es mir recht gut», sagt die 19-Jährige. Schmerzen hat sie keine. «Es ist nur unbequem im Bett zu liegen.»

«Alles dafür tun, um nächste Saison zurückzukehren»

In den nächsten Tagen, so erklärt die Gamserin, wird sie bereits mit der Physiotherapie beginnen. Gefolgt vom Konditionstraining. «Ich will alles dafür tun, um nächste Saison zurückzukehren. Ich will das tun, was ich am liebsten mache – Skifahren.» Zelger hält sich nicht lange mit der erlittenen Verletzung auf. Darüber nachzudenken, meint sie weiter, mache keinen Sinn. Vielmehr ist Lorina Zelgers Blick nach vorne gerichtet und hebt selbst jetzt die positiven Aspekte in den Vordergrund. «Immerhin konnte ich eine halbe Saison fahren, die mir gut gelungen ist. Auf dem lässt sich aufbauen.» Diesen Winter kam sie zu den ersten Weltcup-Einsätzen und klassierte sich in Europacup-Rennen viermal in den ersten zehn.

«Eine Verletzung ist kein Weltuntergang»

Zelger helfen die gemachten Erfahrungen mit anderen Verletzungen. Aus der letzten kam sie gestärkt zurück und startete so richtig durch bis ins B-Kader von Swiss-Ski. Sie weiss: «Eine Verletzung ist kein Weltuntergang.» Aber eine mühsame Sache. Während die anderen Skifahren, wird die Gamserin Kondition büffeln gehen. «Ich darf nicht machen, was ich mag, sondern was ich nicht mag.» Nicht, dass sie die Konditionstrainings gänzlich verabscheut. Nur im Vergleich mit dem Skifahren kommt dieser Teil ihrer Sportlerkarriere nun mal schlecht weg.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.