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«Smart Road» Sevelen-Vaduz ist vorerst vom Tisch

Während Liechtenstein auf eine Lösung für die Rheinbrücke zwischen Sevelen und Vaduz hofft, will man in Bern – wenn überhaupt – in fünf Jahren mit der Planung beginnen.
Stephan Agnolazza-Hoop
Unzureichende Bau- und Finanzreife, so das Urteil des Bundesamtes für Raumentwicklung für das Smart-Road-Projekt. (Bild: Heini Schwendener)

Unzureichende Bau- und Finanzreife, so das Urteil des Bundesamtes für Raumentwicklung für das Smart-Road-Projekt. (Bild: Heini Schwendener)

Die Antwort aus Bern lässt die Hoffnungen der Liechtensteiner auf eine schnelle Lösung auf der Rheinbrücke Vaduz-Sevelen schwinden. Geplant war, dass man die Mittelspur dem Verkehrsaufkommen anpasst. Das würde bedeuten, dass auf der Mittelspur am Vormittag der Verkehr Richtung Liechtenstein fliesst und in den Feierabendstunden wieder hinaus (W&O vom 22. März).

Mit einer solchen «Smart Road» erhofft man sich eine relativ unkomplizierte Lösung für die Verkehrsprobleme auf der Brücke. Schliesslich würde sich so ein teurer Erweiterungs- oder sogar Neubau einsparen lassen. Geplant war bereits im vergangenen Jahr ein Vorprojekt. Doch daraus wird in den nächsten Jahren nichts.

Vor 2024 wird wohl nichts passieren

Auf Anfrage erklärt das zuständige Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), dass man die Massnahme «Optimierung Rheinquerung Sevelen/Vaduz» des Agglomerationsprogramms Werdenberg-Liechtenstein der 3. Generation als A-Massnahme beim Bund zur Mitfinanzierung beantragt habe.

«Die Bundesprüfung hat ergeben, dass die Massnahme eine unzureichende Bau- und Finanzreife aufweist und die notwendige Abstimmung mit der Unterhaltsplanung des Bundesamts für Strassen Astra (Nationalstrassen) fehlt», heisst es vom ARE weiter. Aus diesem Grund habe der Bund die Massnahme als B-Massnahme bezeichnet und schlage sie somit nicht zur Mitfinanzierung in der 3. Generation vor.

Deshalb schlägt das Bundesamt vor, die Agglomeration soll die Bau- und Finanzreife und die Abstimmung mit dem Astra vorantreiben und in der 4. Generation des Agglomerationsprogramms Werdenberg-Liechtenstein wieder zur Mitfinanzierung beantragen. «Bei einer Mitfinanzierung in der 4. Generation kann die Agglomeration frühestens 2024 mit der Umsetzung beginnen.»

Verkehrszunahme um 30 Prozent

Das dürfte für Anwohner und Arbeitnehmer eher spät sein. Denn bis 2025 wird in den Abendspitzen mit einer Verkehrszunahme von 30 Prozent gerechnet, im Vergleich zum Jahr 2015. Die Rückstaus bis weit nach Vaduz hinein dürften für die nächsten Jahre also weiterhin zum Alltag gehören.

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