Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Slow-Up im Rheintal: Die Ostschweizer Inlineskating-Saison steht vor der Tür

Mit dem Slow-up Werdenberg-Liechtenstein startet am Sonntag die Inlinesaison so richtig. Wie ein Selbstversuch zeigt, ist besonders der erste Abschnitt zwischen Salez und Buchs für Einsteiger geeignet.
Tim Frei
Helm, Schützer und Skates: Für ein Inline-Vergnügen braucht es nicht viel. (Bild: Getty)

Helm, Schützer und Skates: Für ein Inline-Vergnügen braucht es nicht viel. (Bild: Getty)

Autofreie, aber trotzdem volle Strassen: Am Sonntag steht das Rheintal zwischen Sennwald, Wartau und Vaduz ganz im Zeichen des Veloverkehrs und Inlineskatens. Von 10 bis 17 Uhr steht dann der
14. Slow-up Werdenberg-Liechtenstein an – der dritte autofreie Erlebnistag der Schweiz in diesem Jahr. Die 44 Kilometer lange Strecke ist insbesondere für Inlineskater gut geeignet – auch für Anfänger.

Für diese ist der erste Abschnitt zwischen Salez und Buchs, rund 13 Kilometer, gut geeignet. Ein grosser Vorteil: In Salez-Sennwald gibt es einen fast unmittelbaren Zuganschluss an die Strecke. Sobald man in die Skates geschlüpft ist und die Ausrüstung angezogen hat, kann es schon losgehen.

Atemberaubende Aussicht

Nach nicht einmal fünf Startminuten entlang der Bahnlinie ist die Strecke bei Salez erreicht. Es folgt ein Skaten auf ebener Strasse, die von grossflächigen Wiesenfeldern gesäumt ist. Bei Frümsen biegt man links Richtung Grabs ab.

Bald erwartet den Skater eine kurze Steigung. Doch die Belohnung folgt sogleich: Eine atemberaubende Aussicht auf das Rheintal – und erstmals kann man es auf der leicht abfallenden Strecke laufen lassen.

Oft kann man es laufen lassen

Dieses bei Skatern besonders beliebte «Bladen», ohne selbst skaten zu müssen, wiederholt sich entlang der Orte Sax, Grabs und Gams. Ebenso vorteilhaft ist der Strassenbelag – er ist nicht kernig, es «chrüselet» also nicht in den Beinen.

Nach rund 75 Minuten Fahrzeit erhebt sich von weitem das Schloss Werdenberg. Ein Zeichen, dass es bis nach Buchs nicht mehr weit ist. Eine knappe Viertelstunde später ist das erste Etappenziel erreicht – und man kann sich am idyllischen Werdenbergersee von den Strapazen erholen.

«slowUp» Bodensee: Am 25. August findet in der Bodenseeregion der zweite «slowUp» in der Ostschweiz statt. Der über 40 km lange Rundkurs entlang der Orte Tübach, Horn, Arbon, Salmsach, Romanshorn, Amriswil, Egnach, Roggwil und Steinach bietet einen traumhaften Ausblick auf den Bodensee und das Alpstein-Massiv. (Bild: Thi My Lien Nguyen)«slowUp» Bodensee: Am 25. August findet in der Bodenseeregion der zweite «slowUp» in der Ostschweiz statt. Der über 40 km lange Rundkurs entlang der Orte Tübach, Horn, Arbon, Salmsach, Romanshorn, Amriswil, Egnach, Roggwil und Steinach bietet einen traumhaften Ausblick auf den Bodensee und das Alpstein-Massiv. (Bild: Thi My Lien Nguyen)
Inlinerace Liechtenstein: Am 12. Mai findet im grenznahen Rugell zum ersten Mal das «Inlinerace Liechtenstein» statt. Es ist das erste von vier Rennen der diesjährigen Swiss Skate Tour, die sich an Fitness-, Freizeit- und Speedskater richtet. Gestartet wird in den Kategorien: Teamzeitfahren, Halbmarathon, Fun, Junioren (Jahrgang 2004 bis 2007), Kids (2008 bis 2011) und Minis (2012 und jünger). www.speedskating.li (Bild: Getty)Inlinerace Liechtenstein: Am 12. Mai findet im grenznahen Rugell zum ersten Mal das «Inlinerace Liechtenstein» statt. Es ist das erste von vier Rennen der diesjährigen Swiss Skate Tour, die sich an Fitness-, Freizeit- und Speedskater richtet. Gestartet wird in den Kategorien: Teamzeitfahren, Halbmarathon, Fun, Junioren (Jahrgang 2004 bis 2007), Kids (2008 bis 2011) und Minis (2012 und jünger). www.speedskating.li
(Bild: Getty)
Nachwuchscup: Auch für Kinder und Jugendliche gibt es eine Wettkampfserie: den Nachwuchscup. Die Rennen finden in der Schweiz, Liechtenstein, Süddeutschland und im Elsass statt. Am 29. Juni steht in Weinfelden das nächste Rennen in der Ostschweiz an. www.nachwuchscup.ch Skaten für Kinder: Mit «Kids on Skates» führt Rollerblade jedes Jahr Einführungskurse für Kinder und Jugendliche durch. Der nächste in der Ostschweiz findet anlässlich des Inlinerace Liechtenstein statt. Ein weiterer Kurs steht am 29. Juni in Weinfelden im Inlinedrom an. www.kidsonskates.ch (Bild: Getty)Nachwuchscup: Auch für Kinder und Jugendliche gibt es eine Wettkampfserie: den Nachwuchscup. Die Rennen finden in der Schweiz, Liechtenstein, Süddeutschland und im Elsass statt. Am 29. Juni steht in Weinfelden das nächste Rennen in der Ostschweiz an. www.nachwuchscup.ch
Skaten für Kinder: Mit «Kids on Skates» führt Rollerblade jedes Jahr Einführungskurse für Kinder und Jugendliche durch. Der nächste in der Ostschweiz findet anlässlich des Inlinerace Liechtenstein statt. Ein weiterer Kurs steht am 29. Juni in Weinfelden im Inlinedrom an. www.kidsonskates.ch (Bild: Getty)
3 Bilder

Inline-Skaten

Wer jetzt noch nicht genug hat, fährt nach einer Stärkung weiter Richtung Sevelen bis nach Plattis. Hier führt die Strecke an den Rheindamm und schliesslich über Lichtenstein an den Startpunkt nach Salez-Sennwald zurück.

Weitere Infos: www.slowup.ch

Mit der richtigen Position: So wird das Inlineskaten zum Spass

30 bis 40 km/h: Diese Durchschnittsgeschwindigkeit erreichen Renn-Inlineskater. Im Sprint sind gar Spitzenwerte bis 60 km/h möglich. Dies nicht zuletzt dank den Skates mit drei Rädern, die sich bei Strassenrennen durchgesetzt haben. Im Breitensport liegen dagegen nach wie vor vier Räder im Trend, doch werden auch die Modelle mit drei Rädern immer beliebter.
Auch wenn Freizeitskater im Normalfall nicht die Geschwindigkeiten der Profis erreichen – für einen sicheren Inlinespass muss einiges beachtet werden. Basis ist die Ausrüstung: Helm, Knie-, Ellenbogen- und Handschützer – und natürlich gut sitzende Skates. Werden alle Schützer getragen, sind die üblichen Verletzungen wie Schürfungen an den Beinen, Armen und Händen vermeidbar.
Um nicht zu stürzen, ist die richtige Skating-Position entscheidend, wie Björn Böttcher, Vorstandsmitglied des Rolling Apple Skate Clubs aus Weinfelden, sagt: «Arme nach unten strecken, Knie soweit beugen, dass die Handflächen auf die Knie gelegt werden können.» Um dem Energie- und Flüssigkeitsverlust entgegenzuwirken, empfiehlt Böttcher, Bananen, Äpfel und kleine Riegel sowie Wasser oder andere Getränke mit wenig Zucker zu konsumieren. (tm)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.