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Kleinkindern mangelt es an Sinneserfahrungen: Lukashaus präsentiert Sinne-Bilderbuch «Maritzebil»

Im neuen Bilderbuch der Stiftung Lukashaus geht es um alle Sinne und wie diese erlebt werden können.
Katharina Rutz
Präsentierten stolz das neue Buch «Maritzebil»: (von links) Hubert Hürlimann, Geschäftsleiter Lukashaus, Karl Wolf, Wolf Druck AG, Florian Tanner, Tanner Werbetechnik AG und Barbara Dürr, Stiftungsratspräsidentin Lukashaus. (Bild: Katharina Rutz)

Präsentierten stolz das neue Buch «Maritzebil»: (von links) Hubert Hürlimann, Geschäftsleiter Lukashaus, Karl Wolf, Wolf Druck AG, Florian Tanner, Tanner Werbetechnik AG und Barbara Dürr, Stiftungsratspräsidentin Lukashaus. (Bild: Katharina Rutz)

«Die Sinne sind das Tor zur Welt», sagt Hubert Hürlimann, Geschäftsleiter der Lukashaus Stiftung. Gerade Kleinkinder würden die Welt ausschliesslich mit ihren Sinnen erleben. «Dreijährige fassen beispielsweise alles mit ihren Händen an», erklärt Hubert Hürlimann.

Im Alter von ungefähr sieben Jahren würde der Verstand dann die Sinneswahrnehmung ablösen. Hubert Hürlimann ist überzeugt, dass viele Krankheitsbilder der heutigen Zeit auf mangelnde Sinneserfahrungen im Kleinkindalter zurückzuführen seien.

«Wenn Kinder nur noch vor Bildschirmen sitzen, sind sie Reizen ausgesetzt, die sie gar nicht verarbeiten können».

Deshalb war es Hubert Hürlimann ein grosses Anliegen, dieser Entwicklung mit einem eigenen Bilderbuch zu allen Sinnen entgegenzuwirken.

Am Mittwoch präsentierte die Lukashaus Stiftung dieses Bilderbuch mit dem Titel «Maritzebil und die verschwundene Schnecke». Maritzebil ist ein Marienkäfer-Mädchen, das neben ihren schwarzen Punkten auch noch ein weisses Herz auf dem Flügel trägt. Als blinder Passagier gelangt Maritzebil mit einem Paket von irgendwoher in den Park des Lukashauses zu dem Jungen Lukas. Das Abenteuer beginnt.

Maritzebil trifft im Garten als erstes auf drei Fliegen, danach auf eine Schnecke. Diese wird allerdings plötzlich von einem Hund durch den Garten geschleudert und Maritzebil kann sie nicht mehr finden. Mit all ihren Sinnen macht sie sich jedoch auf die Suche nach der kleinen Schnecke und trifft dabei auf noch mehr Tiere – lebendige oder als Skulptur. Am Schluss kann die Schnecke wohlbehalten wiedergefunden werden und Maritzebil beschliesst gerne hier zu bleiben.

Mehr als nur die klassischen fünf Sinne

Das Bilderbuch beschreibt nicht nur die klassischen fünf Sinne des Menschen wie Hören, Riechen, Sehen, Schmecken und Fühlen, sondern weitere sieben für das Leben wichtige Sinne. So hilft der «Ichsinn» dem Marienkäfer beispielsweise sich selbst aber auch andere und deren Schmerzen oder Freuden wahrzunehmen. Der «Denksinn» lässt Maritzebil Schlussfolgerungen ziehen, ohne dass ihr zuerst jemand eine Erklärung abgeben muss. Gefühle wie Glück und Aufregung schliesslich spürt der kleine Käfer mit dem «Lebenssinn».

Sinne sind wichtig für ein gesundes Leben

So möchte das Buch positiv und liebevoll mit Maritzebil auf diese wichtigen Sinnes-Erfahrungen aufmerksam machen. «Je mehr wir Menschen die Sinne bewusst wahrnehmen, je mehr die Kinder in der Natur Sinneserfahrungen machen, desto gesünder sind sie und desto Standfester stehen sie im Leben», sagt Hubert Hürlimann. Für «gestörte» Sinne gebe es nicht um sonst folgende Bezeichnungen: Starrsinn, Blödsinn oder gar Schwachsinn, Wahnsinn und Irrsinn.

Geschrieben und gestaltet wurde das Buch von zwei Frauen aus Deutschland. Der Text stammt von Sandra Rodenkirchen. Sie ist freiberufliche Autorin, Grafikerin und Verlegerin eigener Kinderbücher. Für die Illustration und Konzeption war Stefanie Messing verantwortlich. Die Grafikdesignerin hat im Vorfeld den Park Landschaftssinnfonie des Lukashauses besucht und sich davon inspirieren lassen. Die Realisation oblag danach der Tanner Werbetechnik AG aus Grabs und gedruckt wurde das Bilderbuch bei der Wolf Druck AG in Triesen.

«Maritzebil und die verschwundene Schnecke» ist vorerst nur erhältlich im L-Shop in Buchs, ISBN 978-3-033-07460-6.

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