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Sina Schett: «Reiten ist mein Leben»

Am Samstag und Sonntag findet in Weite das Militaryturnier statt. Mit dabei ist auch eine ambitionierte Wartauer Juniorin.
Corinne Hanselmann
Sina Schett startet mit Cayetana (rechts) und Macho am Heimturnier in Weite. (Bild: Corinne Hanselmann)

Sina Schett startet mit Cayetana (rechts) und Macho am Heimturnier in Weite. (Bild: Corinne Hanselmann)

Pferde und Reiten gehören zu Sina Schetts Leben, seit sie denken kann. Diese Leidenschaft wurde ihr von der Mutter in die Wiege gelegt. «Ich bekam zur Taufe ein kleines Pony geschenkt», erzählt Sina Schett lachend. Heute nimmt die ambitionierte Juniorin, die mit ihren Eltern und Bruder Nando in Weite wohnt, an Reitturnieren in den Disziplinen Dressur, Springen und Military teil.

Am kommenden Wochenende startet sie erstmals am Heimturnier auf der Cholau.

«Military gefällt mir, weil es alle Disziplinen beinhaltet. Zudem muss man seinem Pferd völlig vertrauen können und das Pferd muss auch dem Reiter vertrauen»,

so die 14-Jährige. Zudem mache das Reiten der Geländestrecke in vollem Galopp grossen Spass.

Schon seit einigen Jahren startet die Wartauerin mit ihrem Pony Top Mega Macho erfolgreich an Dressur- und Springturnieren. «Macho ist mein bester Kumpel», sagt sie, während sie dem braunen Pony über die Nase streichelt. Auch mit Leeway, der aktuell leider verletzt ist, startete sie an Springturnieren.

Das erste Militaryturnier war im August

Doch mit der Vielseitigkeitsreiterei hat Sina Schett erst im vergangenen Frühling angefangen. «Fabienne Schadegg und Matthias Hutter aus Salez, sie sind ebenfalls Mitglieder des Reitvereins Werdenberg, unterstützen mich seit dem Frühling. Sie stellen mir ihre selber gezüchtete Stute Cayetana zur Verfügung», erzählt Sina Schett. Die Besitzer des achtjährigen Pferdes haben die Juniorin dann auch ermuntert, Military auszuprobieren. Sie nahmen Cayetana und ihre junge Reiterin mit zu Trainings. Sina Schett ist den Besitzern sehr dankbar: «Ich lerne sehr viel von ihnen.»

Im August startete das Paar dann erstmals am Vielseitigkeitsturnier in Baar in der Stufe B1.

«Es hat super geklappt und wir wurden auf Anhieb Dritte»,

erzählt Sina Schett strahlend. Es folgten weitere Turniere in Aarau und am vergangenen Sonntag in Bern, wo Sina Schett auch zur Kadersichtung eingeladen war.

«Ich reite jeden Tag ein bis zwei Pferde», sagt die 14-Jährige. Häufig mache sie Ausritte im Gelände oder übe zu Hause auf der Wiese Dressur. Regelmässig trainiert sie aber auch auf der Anlage des RV Werdenberg. Ihre Mutter Corinne Schett, die Vereinstrainerin und J+S-Leiterin ist, die Regionalkadertrainerin Corinne Rappold sowie Reitlehrer Bruno Rennhard und Karin Hanselmann unterstützen sie.

Von Nadja Minder zum Training eingeladen

Das Training nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Neben Schule und Reiten bleibt kaum mehr Freizeit übrig. «Das ist manchmal schon etwas streng. Aber Reiten ist mein Leben.» Nebst dem zeitlichen ist auch der finanzielle Aufwand nicht zu unterschätzen. «Ich darf auf grossartige Unterstützung von meinen Eltern, Grosseltern, meinem Götti und dem Reitverein Werdenberg zählen. Alle helfen mit, mir das zu ermöglichen», sagt Sina Schett dankbar.

Auch jetzt in den Schulferien schläft Sina Schett nicht bis zum Mittag aus. Sie verbringt nämlich gerade eine Woche bei Nadja Minder im zürcherischen Illnau. Sina Schett hat die 19-jährige Vielseitigkeitsreiterin, die für die Schweiz schon an Nachwuchs-Europameisterschaften gestartet ist, an einem Turnier kennen gelernt. «Sie hat mich zu einer Trainingswoche bei sich eingeladen», freut sich Sina Schett. Ende Woche werden die zwei dann direkt ans Turnier im heimischen Wartau fahren.

Eine Klassierung ist das Ziel

Sina Schett wird dort mit Cayetana in der Junioren-B1-Prüfung am Start sein und mit Macho in den etwas einfacheren Jump-
Green-Prüfungen. Heimvorteil hat Sina Schett dabei nicht. Da die Hindernisse auf der Cholau jeweils nur fürs Turnier hergerichtet werden, können sie und die Pferde diese zuvor nicht üben.

«Der Druck ist etwas grösser als sonst an Turnieren, weil hier sicher mehr Zuschauer kommen, die ich kenne.»

Ihr Ziel: Mit Macho die Prüfungen erfolgreich zu beenden. «Macho ist manchmal etwas sensibel und kennt Geländehindernisse noch nicht so gut», schildert sie. Mit Cayetana strebt sie eine Klassierung in der Juniorenprüfung an, was einem Rang im vordersten Drittel entspricht. Angst hat Sina Schett vor der als eher schwierig geltenden Wartauer Geländestrecke keine. «Einzig vor dem grossen Graben mit Baumstamm habe ich etwas Respekt», gibt sie zu. «Aber ich vertraue Cayetana voll und ganz.»

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