Silber und Bronze für Rheintal-Speeders an den Schweizer Meisterschaften

An den Einzel-Schweizer-Meisterschaften stiess Emanuel Meier bis in den Final vor. Dort unterlag er zwar, freute sich aber dennoch über Rang zwei. Titelverteidigerin Anja Grässli belegte am Ende den dritten Platz.

Robert Kucera
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Erfolgreiche Einzel-Schweizer-Meisterschaften: Anja Grässli sichert sich die Bronzemedaille, Emanuel Meier durfte sich über den Gewinn der silbernen Auszeichnung freuen. (Bild: Robert Kucera)

Erfolgreiche Einzel-Schweizer-Meisterschaften: Anja Grässli sichert sich die Bronzemedaille, Emanuel Meier durfte sich über den Gewinn der silbernen Auszeichnung freuen. (Bild: Robert Kucera)

Fünf Spieler des Werdenberger Vereins Rheintal-Speeders reisten am Samstag zu den Einzel-Schweizer-Meisterschaften nach Luzern.

kommentiert:Die Bilanz ist aus Sicht des Präsidenten Emanuel Meier erfreulich. Mit den gezeigten Leistungen ist er zufrieden. Zumal jene, die nicht aufs Siegerpodest klettern konnten, noch wenig Turniererfahrung aufweisen. Meier kommentiert:

«Wir hatten Mühe mit der Halle, einige waren auch etwas nervös. Zudem stand auch das Glück nicht immer auf unserer Seite»

Anja Grässli vermochte ihren Titel vom Vorjahr nicht zu verteidigen. «Darüber bin ich nicht enttäuscht», sagt sie. «Ich bin zufrieden mit dem Podestplatz.» Dass es nicht zu mehr gereicht hat, analysiert sie selbstkritisch, lag vor allem an ihr selbst:

«Die anderen haben besser gespielt. Ich hatte die Länge nicht im Griff, beging zu viele Eigenfehler.»

Bei drei von sechs Siegen ging es in den dritten Satz

Als Nummer 3 gesetzt, zählte Emanuel Meier in Abwesenheit der Schweizer Nummer 1 zum engsten Favoritenkreis. Dieser Rolle wurde er bereits in den Gruppenspielen gerecht. Ohne Niederlage qualifizierte er sich für die Zwischenrunde.

«Mein Plan ist ziemlich so aufgegangen, wie ich es mir vorgestellt habe»

blickt Meier zurück. Denn mit dem ersten Gruppenrang wollte er vermeiden, im Halbfinal auf Stefan Zedi zu treffen.» «Aber es war kein Selbstläufer. Ich musste viel tun dafür.» Zwei der vier Spiele entschied der Grabser erst im dritten Satz. In der Zwischenrunde machte er abermals Überstunden.

Meisterstück im Halbfinal

Sein Meisterstück legte Meier im Halbfinal gegen Remo Bivetti ab. Ihm gelang es, seinem Gegner ein Spiel aufzuzwingen, das er überhaupt nicht mag. «Ich spielte auf Sicherheit mit hohen und kontrollierten Bällen. In den Angriff ging ich erst, wenn es auch möglich war.» Entsprechend zufrieden ist er mit seinem Halbfinalspiel, das er in zwei Sätzen gewann.

Den Final gegen Zedi verlor er jedoch klar mit 0:2. «Mit dem zweiten Satz bin ich zufrieden. Doch der erste Satz ging völlig an mir vorbei, ich fand nie ins Spiel», sagt Emanuel Meier. «Ich mag es Zedi aber gönnen. Beim letzten Mal habe ich zu Hause gewonnen. Nun konnte er einen Heimsieg an Schweizer Meisterschaften feiern.»

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