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Eine Siegesserie an der Viehschau Gams wurde durchbrochen

Die Gemeindeviehschau in Gams lockte am Freitag zahlreiche Besucher an. Für die Landwirte zählt an diesem Tag nicht nur das Präsentieren ihrer schönsten Tiere, sondern auch die Vorbereitung auf den Wettbewerb.
Miriam Cadosch
Die Kuh Astra von Hans Dürr wurde zur «Miss Gams 2018» gekürt. (Bilder: Miriam Cadosch)
Die Sennen stimmen ihre Glocken aufeinander ab.
Ernst Lenherrs Enkel Luca präsentierte als Jungzüchter stolz sein Kälbli.
Das Wetter meinte es gut mit der Gemeindeviehschau Gams.
4 Bilder

Siegesserie durchbrochen

Der Herbst zeigte sich am Freitag für die Gemeindeviehschau Gams von seiner allerschönsten Seite. Das Wetter und die Vorfreude auf die Viehschau sorgten für ausgelassene Stimmung, sowohl bei den Besuchern als auch bei den Landwirten und das obwohl Letztere schon seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen waren, um ihre Tiere auf die Viehschau vorzubereiten.

Ernst Lenherr vom Bödeli ist einer dieser Landwirte, der seine Tiere präsentierte. Er ist im Viehschau-Business schon ein alter Hase, seine Kühe schneiden meist sehr erfolgreich ab. So ist er der stolze Besitzer von Miranda, der «Miss Gams 2017».

«Bei ihr passt einfach alles. Sie hat ein gutes Format, ein schönes Euter. Das Gesamtpaket hat es wohl ausgemacht.»

Auch in diesem Jahr hat sich Ernst Lenherr zum Ziel gesetzt, in den vorderen Rängen mitzumischen. «Erwartungen habe ich eigentlich nicht viele. Es braucht auch ein wenig Glück, die Tiere müssen in Form sein. Mit zwei, drei Spitzenplätzen wären wir glücklich, im Mutter-Tochter-Wettbewerb möchten wir den Titel verteidigen». Diesen konnten die Kühe Miranda und Mira ganze fünf Mal in Folge sichern. Bei einem sechsten Sieg dürfte er schon den zweiten Wanderpokal behalten.

Vorbereitung zusammen mit der ganzen Familie

Schon seit Tagen hat sich Ernst Lenherr auf die Viehschau vorbereitet. Unterstützt haben ihn seine Familie und die Sennen. «Vor etwa drei Tagen haben wir begonnen. Die Kühe wurden gewaschen und die Euter geschert», erklärt er. Zudem mussten die Trachten und Glocken hergerichtet werden. Die Enkel übten derweil ihr Sprüchli für die Darbietung der Jungzüchter. Die Freude darüber, dass es losgeht, merkte man besonders bei den Kindern. Ganz aufgeregt folgten sie den Kühen ins Dorf und gingen schon richtig profimässig mit den Tieren um.

Mutter-Tochter-Wettbewerb lief nicht nach Wunsch

Es schien gut zu laufen für die Kühe von Ernst Lenherr. In der Kategorie Fitnesskühe holte sich Miranda den dritten Rang. Im Schöneuterwettbewerb der jüngeren Tiere (1. und 2. Laktation) durfte er gar den ersten Platz für sich beanspruchen. Die geplante Titelverteidigung im Mutter-Tochter-Wettbewerb sollte dann aber nicht sein. Hier holte sich das Duo von Hans Scherrer den Sieg, Miranda und Mira landeten auf Platz drei. Obwohl das gesteckte Ziel nicht erreicht wurde, hielt sich die Enttäuschung bei Ernst Lenherr in Grenzen. «Natürlich ist es schade, aber ich bin durchaus sehr zufrieden mit den anderen Resultaten von heute. Zudem mag ich Hans Scherrer, daher gönne ich ihm den Sieg. Aber nächstes Jahr muss ich dann schon wieder besser sein als er», sagte Lenherr mit einem Schmunzeln. Hans Scherrer fügte an: «Es kommt halt auch immer auf den Tag an. Heute waren meine Kühe wohl etwas besser in Form als seine».

Auch für die Titelverteidigung der Miss reichte es an diesem Tag nicht. Bei den sieben Tieren im Finale fiel die Entscheidung auch nicht leicht. Das Rennen gemacht hat Kuh Astra von Hans Dürr. Sie darf sich ab sofort «Miss Gams 2018» nennen.

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