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HC Buchs-Vaduz siegt in letzter Sekunde

Ein dramatisches Ende nahm die Vorrunde der 3.-Liga-Meisterschaft für die Teams HC Buchs-Vaduz und HC Büelen Nesslau. Die Matchuhr zeigte 59:57 an, als der Buchser Siegestreffer zum 25:24 fiel.
Ursina Marti
In einem hart umkämpften Spiel konnten sich die Buchser am Ende knapp durchsetzen. (Bild: Robert Kucera)

In einem hart umkämpften Spiel konnten sich die Buchser am Ende knapp durchsetzen. (Bild: Robert Kucera)

Das letzte Vorrundenspiel wurde für die Zuschauer, aber auch für die Akteure der Handballclubs Buchs-Vaduz und Büelen Nesslau zum Nervenkitzel. Erst in den letzten Sekunden erzielten die Werdenberger das entscheidende Goal. Kein Wunder, waren kurz darauf Spieler, das Frauenteam sowie die Zuschauer ausser Rand und Band und feierten ausgelassen den Sieg.

Buchs-Vaduz gewann mit 25:24 gegen den Tabellenletzten Büelen Nesslau. Dieser Sieg sorgte vor allem auch für grosse Freude, weil dies wichtige Punkte sind. Der HC Buchs-Vaduz ist zwar weiter Vorletzter, doch mit diesem Erfolg wurde der Anschluss an die vor ihm platzierten Teams hergestellt.

Ein Spiel mit zwei grossen Wenden

Das Heimteam legte einen Blitzstart in die Partie hin. Rasch ging Buchs-Vaduz in Führung und baute diese aus. Das Heimteam war klar besser und überzeugte im Gegensatz zu den Gästen besonders im Abschluss. Nach dem 7:3 kam es aber zum Bruch im Spiel der Gastgeber. Büelen Nesslau holte Tor um Tor auf, das Spiel nahm eine erste Wende, nur noch auf der Anzeigentafel, 12:11 für die Buchser, waren die Gastgeber im Vorteil.

Nach der Pause merkte man aber, dass die Gegner nicht nur Energie getankt haben, sondern auch taktisch umgestellt wurde. Zwar konnte Buchs-Vaduz mithalten, doch Büelen Nesslau zeigte in der zweiten Halbzeit Stärke und grossen Willen, das Tor zu treffen. Das Blatt wendete sich nun, die Toggenburger gingen in der 41. Minute erstmals in Führung, zehn Minuten später lagen die Gäste gar mit drei Toren Vorsprung in Front. Als ein Buchser Spieler seinem Team eine zweiminütige Unterzahl bescherte, schien die Entscheidung gefallen. Doch dann zeigte sich, wie schnell es im Handball gehen kann. Mit einem Mann weniger kam Buchs-Vaduz bis auf ein Tor heran, glich das Geschehen nach Ablauf der Strafe sogar aus. In der Schlussphase erwiesen sich die Gastgeber im Abschluss als das effizientere Team, das Gastteam sündigte dagegen schwer und stand am Ende mit leeren Händen da.

Grösserer Siegeswille bei Buchs-Vaduz

Bei Buchs-Vaduz-Trainer Stefano Näscher ist die Freude riesig und auch der Stolz war nach dem Spiel zu spüren. Sein Fazit: «Unsere Mannschaft war klar die bessere, weil der Siegeswille da war.» In der ersten Halbzeit waren laut Näscher die Rheintaler massiv stärker, doch in der zweiten Halbzeit wurde es harzig, weil die Gegner umgestellt haben. Somit brauchten sie Zeit, um ihre Spieltaktik anzupassen. «Es war wohl auch ein wenig Glück im Spiel. Doch bei dieser Atmosphäre in der Halle war es einfach gigantisch so zu spielen und wir haben es geschafft und haben gewonnen.»

Beim gegnerischen Trainer hält sich die Enttäuschung in Grenzen. Tom Stutz ist sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams und sagt, dass man genauso spielen wollte. Und: «Nicht nur wir wollen Spass auf dem Feld haben, sondern auch sehen, wie das Publikum mit vielen Emotionen und Freude dabei ist. Das macht den Jungs und mir die grösste Freude.» Weniger erfreulich ist aber der letzte Tabellenplatz mit bloss einem Punkt aus neun Spielen. «Wenn wir absteigen, ist das auch nicht schlimm. Mir ist wichtiger, dass am Ende der Saison keiner verletzt ist», meint Stutz zur Tabellenlage.

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