Sexueller Missbrauch einer Eselstute in Liechtenstein wird mit bedingter Geldbusse bestraft

Ein Tierquäler aus der Schweiz, der Mitte Februar in flagranti erwischt wurde, als er eine Eselstute sexuell missbraucht hatte, wurde in Vaduz zu einer bedingten Geldbusse von 2100 Franken verurteilt.

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Das Urteil des Gerichts - hier das Gerichtsgebäude in Vaduz - im Missbrauchsfall einer Eselstute steht fest. (Bild Daniel Schwendener)

Das Urteil des Gerichts - hier das Gerichtsgebäude in Vaduz - im Missbrauchsfall einer Eselstute steht fest. (Bild Daniel Schwendener)

(bfs/wo) Am Montagmorgen musste sich ein 38-jähriger Mann aus der Schweiz vor Gericht wegen Tierquälerei verantworten. Mitte Februar war er von der Tierbesitzerin in flagranti dabei erwischt worden, wie er in Triesenberg eine Eselstute sexuell missbraucht hatte. Der Mann war geständig.

Von seiner gerichtlichen Einvernahme wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen, weil es zu sehr den Intimbereich des Beschuldigten tangiere, argumentierte die Richterin. Das Urteil hingegen ist öffentlich: Eine bedingte Geldbusse in der Höhe von 2100 Franken, angelegt auf eine dreijährige Probezeit. Ausserdem muss der geständige Täter für die Kosten des Strafverfahrens aufkommen, diese liegen bei rund 1000 Franken.

Tierquäler in Triesenberg angezeigt

Die Besitzer eines Esels haben in Triesenberg einen Mann beobachtet, der ihr Tier sexuell missbrauchte. Die Landespolizei Liechtenstein konnte den Mann aus der Schweiz festnehmen.