Sevelen/Azmoos
«Öppis Panierts» aus jeder Küche: Werdenberger Hobbyköchin und Hobbykoch machen bei SRF-«Mini Chuchi, dini Chuchi» mit

Seit August läuft auf SRF 1 eine neue Sendung: «Mini Chuchi, dini Chuchi». Jeweils fünf Hobbyköchinnen und Hobbyköche stellen sich einem Wochenmotto und präsentieren ihre persönlichen Rezepte den anderen Teilnehmern. Ab Montag heisst das Motto «Öppis Panierts». Mit dabei sind auch Heidi Jenni aus Azmoos und Peter Merz-Wieser aus Sevelen.

Corinne Hanselmann
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Die Teilnehmerinnen und Teilnmeher von «Mini Chuchi, dini Chuchi – Öppis Panierts»: . Merve Gökbayrak, Heidi Jenni, Pinar Bakis, Moses Germann, Peter Merz-Wieser (von links).

Die Teilnehmerinnen und Teilnmeher von «Mini Chuchi, dini Chuchi – Öppis Panierts»: . Merve Gökbayrak, Heidi Jenni, Pinar Bakis, Moses Germann, Peter Merz-Wieser (von links).

Bild: SRF

Eine Kollegin habe sie auf diese TV-Sendung aufmerksam gemacht, erzählt Heidi Jenni gegenüber dem W&O. Daraufhin habe sie sich angemeldet und recht schnell eine Zusage bekommen. «Kochen ist ein grosses Hobby von mir.» Mit Interesse liest Heidi Jenni Rezeptideen in verschiedensten Zeitschriften.

«Ich probiere jede Woche ein neues Rezept aus.»

Als das Wochenmotto bekanntgegeben wurde, kamen Heidi Jenni als allererstes Schnitzel und Cordon bleu in den Sinn. «Ich habe mich deshalb bewusst dafür entschieden, nicht Fleisch, sondern eine Beilage zu panieren», verrät sie. Zum Panieren der Sellerieherzen nahm sie übrigens nicht klassisches Paniermehl, sondern «Goldfischli».

Seveler Fleisch kommt auf den Teller

Mit dabei ist auch Peter Merz-Wieser. Alle zwei bis drei Tage kocht er für sich und seine Frau. Er sagt:

«Ich koche nicht gerne unter Zeitdruck. Aber am Abend, wenn ich nach Feierabend gemütlich in der Küche stehen, ein sauberes Mise en Place machen und dann kochen kann, ist das reine Erholung.»

Auch er wollte in der Sendung nicht ein klassisches Schnitzel oder Cordon bleu panieren und entschied sich deshalb für eine spezielle Variante: ein Riesen-Cordon-bleu vom Seveler Wagyu-Rind. «Dieses Fleisch ist sehr zart und besser als normales Rindfleisch.» Für die Füllung holte er sich Tipps beim ehemaligen «Drei Könige»-Wirt. Zum Apéro gibt’s Seveler Wein – der Hobbykoch setzt ganz auf Regionalität.

Eine tolle Erfahrung

Heidi Jenni (2. von links) mit den Produzenten der Sendung während den Aufnahmen.

Heidi Jenni (2. von links) mit den Produzenten der Sendung während den Aufnahmen.

Bild: PD

Für Peter Merz-Wieser wie auch für Heidi Jenni war die Teilnahme bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» eine tolle Erfahrung, wie sie gegenüber dem W&O sagen. «Es war interessant, mal zu erleben, wie so eine TV-Produktion funktioniert», so der Seveler. «Zu Beginn war es etwas ungewohnt, immer etwas zu sagen, während man kocht», so Heidi Jenni. Aber die Leute von der Produktionsfirma seien eine coole Truppe gewesen. Nun freuen sie sich, die fertige Sendung im Fernsehen zu sehen.

«Mini Chuchi, dini Chuchi – Öppis Panierts», 22. bis 26. November, 18.15 Uhr, SRF 1. Heidi Jenni kocht am Dienstag, Peter Merz-Wieser am Freitag.

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