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Sevelen muss das Goalieproblem lösen

Drittligist Sevelen hat zum Abschluss der Vorrunde beim 3:3 in Appenzell Moral gezeigt. Nach einem 1:3-Rückstand holte sich das Team mit dem 3:3 den zweiten Punkt – und Selbstvertrauen für die Rückrunde. Die dauernd wechselnden Torhüter sind ein Handicap.
Ursina Marti
Mit viel Einsatz und Kampfeswille sicherte sich Sevelen verdient einen Punkt. (Bild: Ursina Marti)

Mit viel Einsatz und Kampfeswille sicherte sich Sevelen verdient einen Punkt. (Bild: Ursina Marti)

Appenzell 16 Punkte, Sevelen 1 Punkt: Die Favoritenrolle vor dem Gastspiel der Seveler am Samstag in Appenzell war klar. Doch die Gäste aus dem Werdenberg zeigten viel Einsatz und Moral und verdienten sich so das Unentschieden, das ihnen den zweiten Punkt auf dem Konto bescherte.

Bereits nach zwölf Minuten pfiff der Schiedsrichter einen Penalty für das Heimteam, den Andrej Hörler zum 1:0 versenkte. Es war danach spürbar, dass Sevelen das letzte Spiel der Vorrunde nicht einfach so hergeben wollte.Schon bald kam die Retourkutsche in Form des Ausgleichs durch Jeton Fazlija (19.). Er setzte entschlossen an und traf zum 1:1.

Danach spielten die Seveler zwar aggressiver, doch es waren die Appenzeller, die noch zweimal trafen. So ging es mit einem Spielstand von 3:1 in die Pause.

Die Seveler liessen den Kopf nicht hängen

Manche dachten nun, das Spiel sei gelaufen. Doch Sevelen setzte in der zweiten Halbzeit auf die Karte Angriff. So konnten die Gäste das Spiel noch ausgleichen. Die Aggressivität und der Wille zahlten sich aus. In der 75. Minute besorgte Vincenzo Cauterucci den Anschlusstreffer zum 3:2.

Der Kampfeswille blieb intakt, Sevelen wollte sich mindestens einen Punkt holen. Viele Torchancen waren zwar nicht zu verzeichnen, doch in der 81. Minute jubelten die Gäste, als Jeton Fazlija mit seinem zweiten Treffer das 3:3 erzielte und so das Unentschieden bewerkstelligte. Mit berechtigtem Stolz über die eigene Aufholjagd und hoch erfreut ging der FC Sevelen vom Platz.

Trotz lediglich zwei Punkten und vier Punkten Rückstand auf den Platz über dem Strich zieht Sevelens Trainer Josip Matanovic zum Abschluss der Vorrunde ein grundsätzlich positives Fazit. Seine Spieler hätten die Stärke, in der 3. Liga zu spielen. Das Problem sei noch die Konstanz.

Ziel ist: immer der selbe Torhüter

Trainer Matanovic ist überzeugt, dass Aufsteiger Sevelen in der Rückrunde besser spiele, dafür brauche es aber eine gute Vorbereitung. Die Mannschaft sei fit, doch punkto Kraft bestehe noch ein Defizit. Nun kenne man die Stärken aller Gegner. Sevelens Trainer wünscht sich, dass mindestens fünf Siege in der Rückrunde auf das Konto seiner Mannschaft gehen.

Wenn bei jedem Spiel ein anderer Goalie im Tor stehe, werde es schwierig für die komplette Mannschaft, schliesslich mache der Torhüter rund 50 Prozent vom Spiel aus. Dieses Problem müsse unbedingt gelöst werden. Für die Mannschaft sei es wichtig, dass in der Rückrunde bei jedem Spiel der gleiche Torhüter zwischen den Pfosten steht.

«Stimmung im Team ist perfekt»

Auch wenn es in der Vorrunde keinen Sieg für Sevelen gab und neun Niederlagen, sei die Stimmung im Team perfekt, sagt Josip Matanovic. Dies sei die gute Basis für eine grosse Motivation und die halbe Miete für eine gute Mannschaft, die in der 3. Liga mitmischen will.

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