Sennwalder Rechnung schliesst mit
3,9 Millionen Überschuss ab – Steuerfuss
soll auf 88 Prozent sinken

Die Erfolgsrechnung 2019 der Einheitsgemeinde Sennwald schliesst mit einem Überschuss von 3,9 Millionen ab. Nebst den letztjährigen Investitionen bleibt die Gemeinde schuldenfrei. Das Eigenkapital steigt auf 30 Millionen an.

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Nach den Restrukturierungsmassnahmen im Jahr 2019 konnten  247'000 Franken in die Reserve des Altersheims Forstegg (Bild) eingelegt werden.

Nach den Restrukturierungsmassnahmen im Jahr 2019 konnten  247'000 Franken in die Reserve des Altersheims Forstegg (Bild) eingelegt werden.

Bild: Archiv

(wo) Der Gemeinderat hat an der Budgetsitzung vom sehr erfreulichen Rechnungsabschluss Kenntnis genommen. Die Erfolgsrechnung der Einheitsgemeinde schliesst mit einem Überschuss von 3,9 Millionen ab. Nebst den letztjährigen Investitionen bleibt die Gemeinde schuldenfrei. Das Eigenkapital steigt auf 30 Millionen an.

4,4 Millionen besser als budgetiert

Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von einer halben Million Franken. Insgesamt resultiert so eine Besserstellung Rechnung zu Budget von 4,4 Millionen.

Zum sehr guten Rechnungsabschluss beigetragen haben mit fast 3 Millionen die Steuern, insbesondere die Wirtschaftssteuern, aber auch die Grundstück- und Handänderungssteuern. «Die genauen Zahlen können dann der Jahresrechnung entnommen werden», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Zusätzlich findet am Montag, 17.Februar, um 19 Uhr noch der Anlass «Die Behörden informieren» im Mehrzweckgebäude Salez statt.

Reserve des Altersheim steigt wieder an

Ebenfalls erfreulich schliessen die Spezialfinanzierungen ab. Das Altersheim konnte aufgrund der im Jahr 2019 umgesetzten Restrukturierungsmassnahmen eine Einlage in die Reserve von 247'000 Franken tätigen. «Damit erhöht sich die Reserve wieder auf eine halbe Million», heisst es dazu.

Im Eigenkapital enthalten sind neu die Vorfinanzierung für den Werkhof und die Reserve Werterhalt Finanzvermögen. Nicht enthalten in obiger Zahl sind die Spezialfinanzierungen Feuerwehr, Altersheim, Wasser, ARA und Abfall. Es handelt sich dabei nicht um frei verfügbares Eigenkapital. Dieses gehört zweckgebunden der jeweiligen Spezialfinanzierung.

Steuerfuss soll auf 88 Prozent gesenkt werden

«In Anbetracht der Tatsache, dass wiederum ein Gewinn erzielt wurde, die Gemeinde praktisch schuldenfrei bleibt und über ein genügend grosses Eigenkapital verfügt», hat der Gemeinderat beschlossen, der Bürgerversammlung eine Steuersenkung vorzuschlagen. Der Steuerfuss soll um 5 Prozent von 93 auf neu 88 Prozent gesenkt werden.

Das Budget 2020 sieht dann einen Aufwandüberschuss von 1,5 Millionen vor. Dieser rührt hauptsächlich daher, dass die Schulen ihren Steuerbedarf durch einmalige Investitionen, unter anderem in die Informatik, um rund 1 Million erhöhen. Der Aufwandüberschuss könne jedoch aus dem genügend grossen Eigenkapital gedeckt werden, schreibt die Gemeinde.