Sennwalder Powerhouse

Die Industrietage waren in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Viele Besucher – auch die Einheimischen – zeigten sich beim Blick hinter die Kulissen und in die Produktionshallen beeindruckt.

Heidy Beyeler
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Die Prominenz, die aus verschiedenen Regionen der Schweiz nach Sennwald zur Eröffnung des ersten Anlasses dieser Art angereist waren, staunten nicht schlecht, über die Potenziale, die hinter den Kulissen namhafter Unternehmen im Sennwalder Industriegebiet und im Widdermoos stecken.

Regierungsrat Benedikt Würth war angetan von den Sennwalder Industrietagen. Hier im Bild verlässt er gerade die Alpiger Holzbau AG. (Bild: Heidy Beyeler)

Regierungsrat Benedikt Würth war angetan von den Sennwalder Industrietagen. Hier im Bild verlässt er gerade die Alpiger Holzbau AG. (Bild: Heidy Beyeler)

Auch Regierungsrat Benedikt Würth, Finanzdepartement, war angetan von den modernen Arbeitsstätten, ausgestattet mit vorbildlichen, grosszügigen Arbeitsplätzen und hochstehender Technologie. Die Vorzeigebetriebe in Sennwald befinden sich mittendrin in der vierten Revolution (Industrie 4.0). Der Schwerpunkt fokussiert sich in neuen Arbeitsformen wie Digitalisierung, Vernetzung und Flexibilität.

Benedikt Würth hat sich viel Zeit genommen

Regierungsrat Benedikt Würth absolvierte die offizielle Zeremonie zur Eröffnung der Industrietage Sennwald. Aber nicht nur das. Er hat sich für den Rundgang ganze zwei Stunden Zeit genommen – das ist sehr viel Zeit. Dabei kam er mit CEO‘s, Kaderleuten und Arbeitenden ins Gespräch und gewann damit Einblick in die verschiedenen Unternehmen. Benedikt Würth staunte nicht schlecht, was in Bezug auf die Wirtschaft hier in Sennwald abgeht. Seine Konklusion zu diesem Anlass: «Das Industriegebiet Sennwald und Widdermoos erscheint mir wie ein ‘Powerhouse’, das man bisher noch gar nicht so richtig wahrgenommen hat.»

Unterstützung erhofft sich Franz With, Vertreter von Kybun, in Bezug auf den öffentlichen Verkehr, der die vielen Mitarbeitenden sowohl ins Sennwalder Industriegebiet wie auch ins Widdermoos bringt. «Das fehlt hier im Moment noch», sagte With beim Rundgang und erntete unverkennbare Zustimmung aus Kreisen der Arbeitgeber. Im persönlichen Gespräch meinte er: «Wir wären froh, wenn sich Industrie und Gewerbe mit den Behörden auf einen Pilot-Versuch einigen könnten.» Man wolle diesbezüglich mit den betroffenen Stellen Gespräche führen.

Beim Rundgang mit dem Bus – von Station zu Station – wurde klar, wie weitläufig das Gelände und somit wie gross der Bedarf für einen öffentlichen Verkehr in Industriegebiet ist.