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Sennwald: Markus Inhelder will Gemeindepräsident werden

Markus Inhelder, ehemals Finanzverwalter in Bad Ragaz und seit 2013 Co-Geschäftsleiter des EW Sennwald, hat am Mittwoch seine Kandidatur als Gemeindepräsident bekannt gegeben. Dabei zieht er die direkte Kandidatur dem Weg über die Findungskommission vor.
Thomas Schwizer
Markus Inhelder will Sennwalder Gemeindepräsident werden. Am Mittwoch hat er seine Kandidatur bekanntgegeben. (Bild: Heini Schwendener)

Markus Inhelder will Sennwalder Gemeindepräsident werden. Am Mittwoch hat er seine Kandidatur bekanntgegeben. (Bild: Heini Schwendener)

Markus Inhelder ist seit Anfang 2013 zusammen mit Norbert Tinner Geschäftsleiter des Elektrizitätswerks Sennwald (EWS).

Nachdem er die rund 30 Mitarbeitenden und den Verwaltungsrat des EWS über seine Kandidatur als Gemeindepräsident ab 1.Juli 2020 informiert hat, stand er gestern Mittwoch dem W&O Red und Antwort.

Bewusst frühzeitig und offen informiert

Dass Markus Inhelder nicht den Weg über die Findungskommission gewählt hat, hat nichts mit Misstrauen gegenüber deren Mitgliedern zu tun. Er findet es positiv, dass sie den Startschuss für die anstehenden Wahlen gegeben hat. Inhelder betont: «Ich stehe der Kommission gerne zur Verfügung, wenn sie Fragen an mich hat.»

Weiter hält der 45-jährige verheiratete Familienvater fest:

«Es ist mein freier Entscheid, frühzeitig und offen zu informieren, dass ich Gemeindepräsident werden will.»

Ihm ist klar, dass mit weiteren Kandidierenden zu rechnen ist. Er nimmt das sportlich: «Die Bürger sollen entscheiden.»

Lehre im Rathaus Frümsen, Finanzverwalter in Bad Ragaz

Markus Inhelder hat zwei Kinder im Alter von 9 und 12 Jahren. Er ist in Sennwald aufgewachsen und wohnt seit 2006 wieder hier, wo er seit elf Jahren im Verwaltungsrat der Ortsgemeinde mitwirkt.

Er hat auf der Gemeindeverwaltung Sennwald in Frümsen die Kaufmännische Ausbildung gemacht. Danach hat er auf der Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung in Altstätten und später beim Verwaltungsrechenzentrum St. Gallen (VRSG) gearbeitet.

Nach dem Wechsel auf die Gemeindeverwaltung in Bad Ragaz hat er dort bis Ende 2012 knapp zehn Jahre lang als Finanzverwalter gewirkt. In dieser Zeit habe er viel gelernt und wertvolle Erfahrungen gesammelt, blickt er auf seine Arbeitszeit im Kurort zurück.

Finanzchef in der Geschäftsleitung des EW Sennwald

Anfang 2013 wechselte der Sennwalder auch beruflich an seinen Wohnort, wo er in der Geschäftsleitung des Elektrizitätswerks für die Bereiche Finanzen, Administration und Liegenschaften verantwortlich ist.

Das EW Sennwald ist kein Gemeindebetrieb, sondern eine privatrechtliche Genossenschaft mit einem Verwaltungsrat.

«Der ideale Zeitpunkt für die Kandidatur»

Markus Inhelder hält fest:

«Das EW ist sehr gut aufgestellt. Für mich ist es auch deshalb der ideale Zeitpunkt für die Kandidatur als Gemeindepräsident. Ich bin bereit für die neue Aufgabe, auch wegen meines beruflichen Werdegangs.»

Er ist sich bewusst, dass das Gemeindepräsidium eine sehr grosse Herausforderung und Verantwortung bedeutet. Mit der speziellen Situation als Fünf-Dörfer-Gemeinde sei er gut vertraut.

Bewusst parteilos

Inhelder war nie Mitglied einer Partei und kandidiert bewusst als Parteiloser für die Nachfolge von Peter Kindler – der ebenfalls als Parteiloser angetreten ist.

«Auf Gemeindeebene geht es nicht um Parteipolitik, sondern hier stehen Sachentscheide ganz klar im Vordergrund»

betont der Sennwalder. Er sei offen und zugänglich für Rückmeldungen und bekomme so wichtige Anliegen aus der Bevölkerung mit, ohne dass er in einer Partei sein müsse.

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