Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Sennwald: Kündigungen im Altersheim Forstegg erfolgten nach klaren Kriterien

Vier Personen, die im Altersheim Forstegg arbeiten, mit insgesamt 280 Stellenprozenten haben die Kündigung per Ende Juli bzw. Ende August erhalten. Das führte gestern Mittwoch Gemeindepräsident Peter Kindler, Präsident der Altersheimkommission, auf Anfrage des W&O aus. Noch am Mittwochnachmittag informiert er die Mitarbeitenden des Heims über die Abbaumassnahmen.
Thomas Schwizer
Gemeindepräsident Peter Kindler informiert noch am Mittwochnachmittag die Mitarbeitenden des Altersheims Forstegg über die vier ausgesprochenen Kündigungen. (Bild Heini Schwendener)

Gemeindepräsident Peter Kindler informiert noch am Mittwochnachmittag die Mitarbeitenden des Altersheims Forstegg über die vier ausgesprochenen Kündigungen. (Bild Heini Schwendener)

Peter Kindler nennt gegenüber dem W&O das Vorgehen, das für die aus der externen Betriebsanalyse hervorgehenden personellen Sparmassnahmen gewählt wurde. Sie sind die Folge der massiven Defizite, welche unter dem Ende April ausgeschiedenen Heimleiter M. entstanden sind.

Massgebend dafür war unter anderem der Personalabbau in allen Bereichen ausser dem Pflegedienst, wie Peter Kindler gegenüber dem W&O ausgeführt hat.

Kündigungsschutz für «60plus»

Die Bereichsleiter haben der Heimleiterin ad interim und Peter Kindler auftragsgemäss Vorschläge unterbreitet.

Das Kader hat zusammen mit Kindler mehrheitlich beschlossen, dass alle im Alter «60plus», die gemäss Kindler ausnahmslos schon vor 2015 im Heim arbeiteten, von der Kündigung ausgeschlossen sind.

Klare Kriterien für den Entscheid befolgt

Kindler nennt schliesslich auch die Hauptkriterien, welche bei den Kündigungen zur Anwendung kamen.

  • Personell ein Schritt zurück auf den Mitarbeiterbestand von 2014, vor Amtsantritt von M. als Heimleiter. «Das Heim ist ja nicht grösser geworden seither», sagt Kindler.
  • Abbau in jenen Bereichen, in denen der Mitarbeiterbestand seit 2015 massiv ausgebaut wurde: Hausdienst, Küche, Reinigung.
  • Weil im Pflegebereich unter M. kein Ausbau erfolgt ist, gibt es hier auch keinen Abbau.
  • Primär sollen die notwendigen Kündigungen jene Personen betreffen, welche erst seit 2015 durch den Ende April ausgeschiedenen Heimleiter eingestellt wurden.

Vertrauen in den Leiter Hausdienst

Dem von M. eingestellten Leiter Hausdienst sprachen die Heimleiterin ad interim und Peter Kindler das Vertrauen aus, dass er die nun anstehenden Aufgabe gut und seriös erfüllen wird.

«Er hat «den klaren Auftrag, den Bereich Hausdienst zu reorganisieren», hält Kindler fest.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.