Sennwald
Geflügel-Schutzmassnahmen gelten in Rheinnähe

Seit Oktober werden in Europa zahlreiche an Vogelgrippe verstorbene Vögel gemeldet. Nun wurden durch den Kantonstierarzt Massnahmen verfügt, um die Einschleppung der Vogelgrippe in die Ostschweiz zu verhindern. Diese gelten unter anderem in der Gemeinde Sennwald, aber nicht auf dem ganzen Gemeindegebiet.

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Im Kontrollgebiet müssen Hühner im Stall gefüttert werden.

Im Kontrollgebiet müssen Hühner im Stall gefüttert werden.

Andree-Noelle Pot/Keystone

(ch) Die verordneten Massnahmen müssen von Geflügelhaltern in bestimmten Kontrollgebieten umgesetzt werden. In der W&O-Region ist davon ein 1 Kilometer breiter Uferstreifen des Rheins in der Gemeinde Sennwald betroffen.

Die Massnahmen haben zum Ziel, den Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln zu vermeiden. Unter anderem dürfen Futter- und Tränkestellen für Wildvögel nicht zugänglich sein. Wenn Auslaufflächen genutzt werden, sind sie mit einem Netz mit höchstens 4 cm Maschenweite abzudecken, heisst es in den Unterlagen.

Im 3 Kilometer breiten Beobachtungsgebiet gilt zwar erhöhte Aufmerksamkeit – erhöhte Sterberaten müssen beispielsweise gemeldet werden –, die Massnahmen müssen aber derzeit nicht umgesetzt werden, wie es beim Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen heisst. Betroffene und beim Kanton registrierte Geflügelhalter sollten in diesen Tagen per Post informiert werden.