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Zither und Mundharmonika: Selten erlebte Musikformationen

In der kleinen Marien-Kapelle im Gasenzen wurden am Sonntagnachmittag die Gäste mit einem Adventskonzert von zwei kleinen Musikformationen auf die vorweihnachtliche Zeit eingestimmt.
Die beiden seltenen Musikformationen mit fünf Zitherfrauen und fünf Mundharmonikern waren für das Publikum bereichernd. (Bild: Heidy Beyeler)

Die beiden seltenen Musikformationen mit fünf Zitherfrauen und fünf Mundharmonikern waren für das Publikum bereichernd. (Bild: Heidy Beyeler)

Es war eine nicht alltägliche Zusammensetzung von zwei verschiedenen Gruppen, die zum Adventskonzert in die Marien-Kapelle einlud: Die Zithergruppe Kleeblatt aus dem Rheintal und die Mundharmonikagruppe Haag, mit je fünf Musikerinnen und Musikern. Die melodische Begrüssung bestritten die fünf Frauen der Zithergruppe aus dem Rheintal, beziehungsweise aus Gams.

Käthi Schöb wohnt in Gams, aufgewachsen ist sie im Rheintal.Der Frauenzithergruppe ist sie aber treu geblieben und sie freut sich jede Woche, wenn sie rheintalabwärts fährt, um sich mit ihren Kolleginnen dem Üben und Zitherspielen zu widmen. Käthi Schöb war es, welche die Idee hatte, einmal in ihrer Wohngemeinde ein Konzert zu geben. Und, sie war es auch, die mit der hübschen Dekoration für weihnachtliche Stimmung sorgte.

Zur rheintalischen Zithergruppe Kleeblatt gehören Hedi Gasser, Antonia Hipp, Anita Meyer, Anneliese Thomele und Käthi Schöb. Sie spielten auf Akkordzithern – zwei davon waren über hundert Jahre alt. Wunderschöne, teils bekannte Arrangements zum Advent und zur Weihnachtszeit wurden gespielt.

Grosse Freude bereiteten Marion und Vivienne Tanner aus Gams dem Publikum, als sie das Gedicht «Froi di» von Peter Reber vortrugen. Die beiden Gamser Mädchen ernten langanhaltenden Beifall. Anschliessend spielte die Zithergruppe eine musikalische Variante zu diesem Lied.

Eine wohltuende Verbindung zur Musik gefühlt

Die Mundharmonikagruppe Haag mit Annemarie Peier, Norma Kobler, Bernhard Burki, Toni Gartmann und Marcel Ulmer, spielte eingängige Weihnachtsmelodien – abwechslungsweise mit den Zitherfrauen. Daraufhin begannen die Menschen im Publikum, ganz leise und sanft mit Summen die Musik zu begleiten. Mit jedem Lied wurde das Summen lauter und schliesslich wurden sogar die Texte zu den Liedern gesungen. Das alles von ganz alleine. Plötzlich fühlte man sich verbunden mit den Musikern und den Banknachbarn. Das war in der bis auf den letzten Platz besetzte Kapelle ein bereicherndes Gefühl.

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