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Selbstvertrauen für die Lehre getankt

37 Absolventen des Sarganserländer Sozialjahres feierten am Mittwoch ihren Abschluss im Alten Kino Mels. Vereinspräsidentin Doris Kühne betonte, dass dieses Brückenangebot nach wie vor sehr wichtig sei.
Jerry Gadient
Für alle ein Anschlusslösung: 37 junge Menschen haben das Sozialjahr mit Erfolg abgeschlossen. (Bild: Jerry Gadient)

Für alle ein Anschlusslösung: 37 junge Menschen haben das Sozialjahr mit Erfolg abgeschlossen. (Bild: Jerry Gadient)

Zwischen Queen`s «Bohemian Rhapsody» (von einer Schülerin gekonnt auf der Trompete intoniert) und «Ein Hoch auf uns» von Andreas Bourani (mit stimmstarker Leadsängerin und mehrstimmigem Backgroundchor vorgetragen) lagen bei der Abschlussfeier des Sarganserländer Sozialjahres am frühen Mittwochabend im Alten Kino in Mels zahlreiche Höhepunkte. In Eigenregie unter Mithilfe von Romy Forlin vom Alten Kino hatten die Schülerinnen ein komplettes Programm für die zahlreich an der Schlussfeier erschienenen Eltern, Ausbilder und Gastfamilien zusammengestellt. Ein Shuffle-Tanz, eine Hip-Hop-Darbietung, ja sogar ein Balletstücklein zu einer «Nussknacker»-Sequenz gehörten dazu.

Viele Eindrücke gewonnen

Moderiert wurde die Schlussfeier von drei Schülerinnen, wobei eine von ihnen die Texte für die Fremdsprachigen unter den Besuchern ins Englische übersetzte. «Es war ein tolles Jahr mit vielen erfreulichen, aber auch einigen unerfreulichen Momenten», gab es da zu hören. In einer kurzen Podiumsdiskussion erzählten Absolventinnen von ihren Eindrücken über das zu Ende gegangene Sozialjahr. Eines stach dabei heraus: Unisono wurde dabei angegeben, man habe während dieses Jahres viel an Selbstvertrauen gewonnen. Schliesslich wurde noch eine Gastmutter interviewt, angesichts ihrer vier sehr lebendigen Kindern, die mit auf die Bühne des Alten Kinos kamen, konnte man sich vorstellen, wie dankbar eine Mutter über die Unterstützung eines Sozialjahr-Mädchens ist, die bei ihrer Familie das Praktikum macht. Auch hier: Beide Seiten konnten nur von guten Erfahrungen berichten.

Seitens der Verantwortlichen des Sarganserländer Sozialjahres wandte sich Vereinspräsidentin Doris Kühne an die 36 erfolgreichen Absolventinnen und den einzigen Absolventen. Sie hätten damit ein weiteres Puzzleteil in ihrem Leben gefunden, sagte sie.Das Jahr sei nicht nur «easy» gewesen, auch für die Lehrerinnen sowie die Praktikumsbegleiter nicht – und wohl auch nicht für die Eltern. Die Absolventinnen hätten sich von ihrer «Schoggiseite» zeigen müssen, und wo, wenn nicht zu Hause, könne man dann auch mal Dampf ablassen. «Doch jetzt könnt ihr selber durchs Leben navigieren. Verwirklicht euch, entfaltet eure Stärken», gab Kühne mit auf den Weg.»

«Ihr müsst euren Weg selber erarbeiten»

Sie sagte aber auch: «Das Leben schuldet euch nichts. Ihr müsst euren Weg selber erarbeiten». Kühne sprach weiter von einer «sehr guten Klasse». Sehr erfreulich ist, dass alle eine Anschlusslösung gefunden haben. Die Vereinspräsidentin freut sich bereits auf das neue Schuljahr mit 39 jungen Menschen. Es zeige sich einmal mehr, wie wichtig dieses Brückenangebot sei. Schulleiter Markus Roth und dessen Stellvertreterin Marlies Bislin konnten den strahlenden Schülerinnen und dem Schüler die Zeugnisse überreichen. Roth unterliess es in einer kurzen Ansprache nicht, allen zu danken, die an die Leistungen beigetragen haben, damit dieses Jahr gut über die Bühne gebracht werden konnte. An die ehemaligen Absolventen gewandt meinte er, auf ihrem weiteren Weg sei Respekt wichtig, vor allem Respekt sich selbst gegenüber. Und im Stile eines Einpeitschers forderte er sie auf, diesen Weg mit Enthusiasmus und Engagement anzugehen. Quasi nicht wie die Schweizer Fussballer bei ihrem Spiel gegen Schweden.

Absolventinnen aus der W&O-Region: Joel Bonomi, Weite; Hillary Beatriz Devers Gomez, Grabs; Michelle Huber, Sevelen; Vivienne Koch, Azmoos; Jovana Kovacevic, Haag; Lea Scherrer, Buchs; Joya Schneider, Grabs; Céline Stangl, Buchs

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