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Seelenverwandte Elsbeth Maag und Sepp Köppel erschaffen gemeinsame Kunst

Am Sonntagmorgen luden die beiden Werdenberger Kunstschaffenden Elsbeth Maag und Sepp Köppel zu einer Lesung der besonderen Art in die Kulturstüdtlimühle ein.
Christian Imhof
Weitere Zusammenarbeiten von Elsbeth Maag und Sepp Köppel schienen plausibel. (Bild: Christian Imhof)

Weitere Zusammenarbeiten von Elsbeth Maag und Sepp Köppel schienen plausibel. (Bild: Christian Imhof)

Elsbeth Maag und Sepp Köppel verknüpften in der Buchser Kulturstüdtlimühle nicht nur federleicht Fotografie und Lyrik miteinander, sondern gewährten dem Publikum durch Anekdoten auch einen tiefen Einblick in ihre Arbeitsweise.

Vor gut zwei Jahren erblickte ihr Buch «Von der Durchlässigkeit» das Licht der Welt. Wie Fotograf Sepp Köppel in seiner Begrüssung erklärte, habe sie vor kurzem wieder die Lust gepackt mit dem Werk vor Publikum zu treten.

Die Magie der Seelenverwandtschaft

Schwärmerisch erzählte Köppel, wie er die Seelenverwandtschaft zu Maag an einer ihrer Ausstellungen entdeckt habe. Die Worte, die sie dort ausgestellt habe, hätten ihn augenblicklich an seine Bilder erinnert und ihn animiert mit der Lyrikerin in Kontakt zu treten. Der lebendige Austausch trug früh schon Früchte, denn zu vielen Texten war wie magisch schon eine passende Fotografie vorhanden, was neue gestellte Kombinationen überflüssig machte.

Köppels Fotos, die sich gerne mit Wasser und Regen auseinandersetzten, erhielten durch die feine und poetische Untermalung durch Elsbeth Maag zusätzliche Stärke und öffneten den Zuschauern die Augen, in dem sie zeigten, wie imposant und verzaubert es in der Region aussehen kann, wenn geduldig beobachtet wird.

Wasserkraftwerk nahm vor dem Mittag den Betrieb auf

Die starke Performance der beiden Seelenverwandten wurde noch zusätzlich begleitet von einem Hauch Geschichte. Sepp Köppel erklärte beispielsweise, wie die Wasserkraftwerke früher um Viertel vor 12 Uhr den Betrieb aufnahmen, um den Hausfrauen Strom für das Mittagsessen zu liefern.

Der Pegel des Rheins sei danach jeweils kurzzeitig angestiegen, was man sich heute fast nicht mehr vorstellen könne. Was aber am Sonntag plausibel erschien, sind weitere Zusammenarbeiten der Beiden, denn sie zeigten nicht nur einen Rück-, sondern auch einen Ausblick auf neue spannende Gemeinschaftswerke.

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