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In Sevelen wird verzweifelt ein Schulratspräsident oder eine Schulratspräsidentin gesucht

Die Nachfolge der zurücktretenden Schulratspräsidentin Esther Hagmann bereitet Kopfzerbrechen, denn bisher zeigte niemand Interesse an einer Kandidatur. Nun schalten die Seveler Ortsparteien gemeinsam ein Inserat.
Heini Schwendener
Im Rathaus finden die Gemeinderatssitzungen statt. Zum Gemeinderat gehört in der Einheitsgemeinde Sevelen automatisch auch die Präsidentin oder der Präsident des Schulrates.

Im Rathaus finden die Gemeinderatssitzungen statt. Zum Gemeinderat gehört in der Einheitsgemeinde Sevelen automatisch auch die Präsidentin oder der Präsident des Schulrates.

Am 7. April hat der Seveler Gemeinderat die Rücktritte der beiden Ratsmitglieder Esther Hagmann (FDP), sie ist auch Schulratspräsidentin, und Christian Gerhardt (parteilos) per Ende dieses Jahres genehmigt. Wahlvorschläge für die Ersatzwahl vom 20. Oktober können bis zum 7. August eingereicht werden.

Bisher hat auf der Gemeindekanzlei erst ein Kandidat seine Unterlagen eingereicht. Er möchte Gemeinderat werden. Rechnet man in der verbleibenden Zeit der Eingabefrist noch die Sommerferien ab, dann wird es langsam eng. Vor allem auch darum, weil die Ortsparteien FDP, SVP und SP sowie auch die ortsansässigen Mitglieder der EVP Werdenberg trotz intensiver Suche – auch über den Kreis der Parteimitglieder hinaus – bisher niemanden gefunden haben, der für das Schulratspräsidium kandidieren möchte.

Jetzt steht nicht mehr die Partei im Vordergrund

Insbesondere wurde auch die FDP in ihren Reihen nicht fündig. Sie hat im vergangenen Jahr bei einer Ersatzwahl in den Gemeinderat bereits einen ihrer damals drei Sitze verloren. Weil nun auch FDP-Mitglied Esther Hagmann aus persönlichen Gründen Ende dieses Jahres als Schulratspräsidentin zurücktreten wird, droht der einst mächtigsten Partei im Dorf ein weiterer Bedeutungsverlust. Sie hätte dann nämlich nur noch Anian Vogel im Gemeinderat.

Derzeit scheinen parteipolitische Überlegungen aber weniger im Mittelpunkt zu stehen, vielmehr setzen die Verantwortlichen der vier Parteien alles daran, überhaupt eine oder noch besser mehrere valable Kandidierende für das Schulratspräsidium gewinnen zu können. Angesichts der Eingabefrist für Wahlvorschläge haben die Verantwortlichen der EVP, FDP, SP und SVP am Samstag im W&O ein gemeinsames Inserat publiziert. Auf diesem Weg wird «eine qualifizierte Persönlichkeit als Schulpräsident/in (50 %)» gesucht. Im Inserat heisst es zudem, die Unterlagen seien bis 30. Juni einzusenden, und weiter: «Die Findungskommission sichert Ihnen absolute Diskretion zu.»

Kein spezifisches Seveler Problem

Der W&O hat Parteiverantwortliche befragt, warum es unterdessen offenbar so schwierig ist, Kandidatinnen oder Kandidaten für dieses wichtige Amt zu finden. Sie halten fest, dass dies wohl kein spezifisches Problem der Gemeinde Sevelen sei, auch wenn es im Gemeinderat in den vergangenen Jahre viele Wechsel gegeben habe.

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