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Grabs: Das Schulhaus Feld ist vom Radiovirus erfasst

Mit grosser Begeisterung machen die rund 150 Kinder eine Woche lang Radio. Und zwar das volle Programm: Moderationen werden geübt, Berichte geschnitten, Lieder aufgenommen, ja sogar Fake News verfasst
Heini Schwendener

Wenig erinnert in dieser Woche an einen «normalen» Betrieb im Schulhaus Feld. Der Pausenplatz wird pausenlos von Musik, Wortbeiträgen, Witzen und Nachrichtenblöcken aus dem Powerup-Radiobus beschallt.

Kinder wuseln umher, mit farbigen Mikrofonen in der Hand. Oder mit Blättern, in die sie sich vertiefen und immer wieder Texte ablesen. Sie üben ein letztes Mal, bevor sie im mobilen Radiostudio im Bus Platz nehmen und sich als Radiomoderatorinnen und -moderatoren beweisen können.

Ein ganzes Schulhaus macht mit

Die Projektwoche «Schulhaus Feld macht Radio» läuft eine Woche, die Schule ist sehr schnell vom Radiofieber erfasst. Rund 150 Kinder, vom Kindergartenalter bis zur 6. Klasse, sind mit Engagement und Begeisterung bei der Sache und werden schon bald zu «Radioprofis». Denn je länger man übt, desto besser werden die Ansagen, desto seltener die Versprecher und desto lockerer der Umgang mit dem Mikrofon. Auch die Lehrerinnen und Lehrer sind begeistert vom Projekt, obwohl es sie bereits im Vorfeld sehr viel Arbeit gekostet hat. Doch das sei eigentlich bei allen Projektwochen so, sagt Tanja Kühnis. Die Lehrkräfte vom Feld haben die Woche unter das Thema «Integration» gestellt und mit den Kindern schon viele interessante Radiobeiträge erarbeitet.

Die Schülerinnen und Schüler im Schulhaus Feld in Grabs machen Radio. Bevor es ins Studio geht, muss viel geübt werden. (Bilder: Heini Schwendener)Die Schülerinnen und Schüler im Schulhaus Feld in Grabs machen Radio. Bevor es ins Studio geht, muss viel geübt werden. (Bilder: Heini Schwendener)
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Achtung Sendung! Das ganze Schulhaus Feld in Grabs ist im Radiofieber

Simone Schmuck freut sich nicht nur über die täglichen Radiosendungen der Kinder, sondern auch über das Radio-Kaffee in einem Schulzimmer. Eltern, Grosseltern und Passanten schauen rein, beobachten die Kinder bei ihrer Arbeit und geniessen einen Schwatz.

«Das Radio-Kaffee ist in den letzten Tagen zum Treffpunkt im Dorf geworden»,

sagt Simone Schmuck voller Stolz. Dessen Verkaufserlös geht übrigens an Hilfsprojekte in Tansania und Togo.

Als der Kuchen ausgeht, hilft ein Aufruf im Radio

Als am Dienstag alle Kuchen schon am Morgen verkauft und aufgegessen waren, wurde im Powerup-Radio ein Aufruf lanciert. Siehe da, am Nachmittag wurden bereits frisch gebackene Kuchen nachgeliefert. Dies zeigt, dass auch die Bevölkerung zu Hause vor dem Radio oder Webradio live dabei ist an dieser speziellen Projektwoche im Schulhaus Feld.

Die Kinder haben sogar Jingles für ihre Radiosponsoren und einen eigenen Song für ihre Projektwoche produziert. So wurde aus Dodos Song «Hippiebus» kurzerhand «Radiobus» – freilich in Anspielung an den blauen Bus von Powerup-Radio auf dem Pausenplatz.

Der Bus gehört der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi, die auch die Medienpädagoginnen für die fachliche Begleitung dieses Schulhausprojekts stellt. Mariel Diez vom Kinderdorf Pestalozzi sagt:

«Das Radioprojekt ist eine Plattform für die Kinder, wir geben ihnen damit eine Stimme.»

Die Stiftung gibt einige ihrer Themen vor, ansonsten sind die Schulen frei in der Umsetzung des Radioprojekts. Der Radiovirus hat auch die Lehrkräfte erfasst. Sie freuen sich zudem, wie in dieser Woche die ganze Schule zusammenwächst.

Hinweis
Powerup im App- oder Playstore
Webradio: www.powerup.ch/powerup-live
UKW-Frequenz: 99,7 MHz

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