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Schloss-Festspiele: Bereits 90 Prozent der Plätze sind weg

Der Buchser Res Lippuner, Finanzchef der Werdenberger Schloss-Festspiele und Sänger im «Traviata»-Chor, hat Grund zur Freude: der Ticketverkauf läuft sehr gut.
Heini Schwendener
Res Lippuner vor den noch leeren Zuschauerrängen. Wer allerdings noch Traviata-Tickets möchte, muss sich beeilen. (Bild: Heini Schwendener)

Res Lippuner vor den noch leeren Zuschauerrängen. Wer allerdings noch Traviata-Tickets möchte, muss sich beeilen. (Bild: Heini Schwendener)

Mittwochmorgen, acht Tage vor der Premiere von «La Traviata».Res Lippuner ist begeistert: «Der Vorverkauf ist ein toller Erfolg, 90 Prozent der Tickets sind bereits weg.» Rund 4900 Zuschauerplätze bietet die Tribüne am Ufer des Werdenbergersees während der zehn Aufführungen von Verdis Oper «La Traviata» vom 2. bis zum 18. August.

Res Lippuner ist der Kassier der Genossenschaft Werdenberger Schloss-Festspiele und kümmert sich um das Budget. Dieses beläuft sich auf rund 800000 Franken. Die Einnahmen setzen sie zu je etwa einem Drittel Sponsorengelder, Beiträgen der öffentlichen Hand sowie dem Ticketverkauf zusammen. Daran wird deutlich, wie wichtig es ist, dass möglichst viele Leute die Aufführungen besuchen.

Überall gute Sicht auf die Bühne am See

Es fällt auf, dass vor allem die teureren Sitzplätze fast ausverkauft sind, derweil es etliche freie Plätze in der billigeren Kategorie hat. Res Lippuner versichert aber: «Die Sicht auf die Bühne am Werdenbergersee ist auf allen Plätzen gut, es gibt keine Einschränkungen.» Die überdachte Zuschauertribüne ist mit ihren rund 500 Sitzplätzen nicht riesig. Somit ist weder die Sicht eingeschränkt, noch sitzt man irgendwo weit von der Bühne weg. Ab dem 2. August wird die Oper aufgeführt. Mit von der Partie ist auch ein grosser Chor, in dem Res Lippuner mitsingt. Zu den Schloss-Festspielen kam er nämlich vor vielen Jahren als Sänger im Chor, der sich vor allem aus Frauen und Männern aus der Region zusammensetzt. Später kamen für Lippuner noch Aufgaben in der Festspiel-Leitung hinzu. Seit sich die Genossenschaft 2016 neu formiert hat, obliegen dem Buchser die Finanzen.

Überrascht vom guten Klang

Zu Lippuners Freude über die guten Vorverkaufszahlen kommt also auch noch die Vorfreude auf seine Bühnenauftritte hinzu. Nach den ersten Proben ist er überrascht, wie gut der Klang der Bühne ist – mit dem See statt wie früher der Schlosswand im Rücken. Einem ungetrübten Opernerlebnis stehe somit nichts mehr im Weg, es sei denn, man verpasse es, rechtzeitig Tickets zu kaufen. Eine Zusatzvorstellung wird es nämlich nicht geben.

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