Sanna Nuutinen fängt Norwegerin Stina Resen im Finale ab und gewinnt im ersten Extraloch

Die Finnin feiert auf der Anlage von Golf Gams Werdenberg am Flumserberg Ladies Open ihren dritten Erfolg auf der Ladies Access Series.

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Siegerin Sanna Nuutinen ballt erfreut die Faust nach einem gelungenen Einlochen.

Siegerin Sanna Nuutinen ballt erfreut die Faust nach einem gelungenen Einlochen.

Bilder: Daniel H. Stauffer

Nach zwei Tagen an der Spitze des Ladies Open verpasste Stina Resen am Samstag in Gams den Sieg im Stechen und vergab so ihren ersten Sieg als Profi nur sehr knapp.

Das Finale des Flumserberg Ladies Opens wurde im ersten Extraloch entschieden. Die Finnin Sanna Nuutinen gewann mit einem Birdie gegen die Norwegerin Stina Resen. Beste Schweizerin wurde die Amateurin Caroline Sturdza auf dem 10. Rang. Das Finale konnte live auf einem Onlinestream verfolgt werden.

Birdie auf erstem Extraloch bringt Nuutinen den Sieg

Zwei Tage lang hatte die Norwegerin Stina Resen das Feld angeführt. Ihre direkten Gegnerinnen im letzten Flight machten wenig Druck, doch am Ende reicht es Resen doch nicht für den ersten Sieg als Profi. Die 29-jährige Finnin Sanna Nuutinen holte im Finale zwei Schläge auf und zwang so Resen in ein Playoff.

Auf dem ersten Extraloch gelang Nuutinen das Birdie, ihre Konkurrentin schob den Ball knapp am Loch vorbei. Damit gewann Nuutinen ihr drittes Turnier auf der Ladies Access Series. Die Finnin sagte direkt nach dem Erfolg:

«Ich war relativ ruhig im Play-Off. Ich wollte unbedingt gewinnen und bin natürlich froh, dass es hier geklappt hat.»

18-jährige Amateurin ist beste Schweizerin

Beste Schweizerin im 92-köpfigen Feld war die erst 18-Jährige Amateurin Caroline Sturdza. Die Genferin ging als hervorragende Dritte in die Finalrunde. Allerdings hatte sie zu Beginn etwas Mühe ins Spiel zu kommen. Nach einem Bogey auf ihrem Startloch 10 musste sie auf Bahn 14 ein Triple Bogey notieren.

Die 18-jährige Amateurin Caroline Sturdza war als Zehnte die beste Schweizerin.

Die 18-jährige Amateurin Caroline Sturdza war als Zehnte die beste Schweizerin.

Mit fünf über Par bei Halbzeit war sie aus dem Titelrennen, doch sie gab nicht auf und kämpfte sich auf ihren Backnine mit vier Birdies und zwei Schlagverlusten noch zurück. Mit total vier unter Par klassiert sie sich auf dem geteilten zehnten Rang.

Titelverteidigerin liegt deutlich zurück

Zwei Schläge zurück folgt Proette Anaïs Maggetti. Die Tessinerin verbesserte sich im zweiten Durchgang gleich um fünf Strokes. Im Final begann sie ab Loch 10 ebenfalls nicht ganz wie gewünscht, kämpfte sich dann aber noch zur 71-er Karte zurück.

Die anderen Schweizerinnen im Final hatten deutlich mehr Mühe: Chiara Tamburlini beendete das Turnier mit einer enttäuschenden 80-er Runde, zehn Schläge mehr als einen Tag zuvor. Das brachte sie auf Rang 36.

Vorjahressiegerin Elena Moosmann kommt auf ein total von sieben über Par, Christina Gloor und Elena Colombo hatten sich ebenfalls für die Entscheidung qualifiziert, fielen dort aber noch etwas zurück. Für die übrigen Schweizerinnen war das Flumserberg Ladies Open in Gams schon frühzeitig beendet.