Zehn Medaillen: Schwimmerin Saskia De Klerk vom SC Flös war eine Klasse für sich

Einen regelrechten Medaillenregen gab es für den SC Flös an den Ostschweizer Hallenmeisterschaften in Chur.

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Medaillen, Top-Ten-Plätze, Klubrekorde und persönliche Bestleistungen: Die Athletinnen und Athleten des SC Flös überzeugten.

Medaillen, Top-Ten-Plätze, Klubrekorde und persönliche Bestleistungen: Die Athletinnen und Athleten des SC Flös überzeugten.

Bild: PD

An den Hallenmeisterschaften des Regionalverbands Ostschweiz gewann Saskia de Klerk vom Schwimmclub Flös sechs Einzel- und vier Staffelmedaillen. Die schnelle Buchserin stellte ausserdem zwei neue Klubrekorde auf.

Dank tadellosem Schutzkonzept und spitzenmässiger Organisation durch den Schwimmclub Chur konnten sich am vergangenen Wochenende zehn Ostschweizer Vereine im Hallenbad Sand messen, ohne das Gefühl zu haben, sich der Gefahr einer Covid-19-Ansteckung auszusetzen.

Endlich wieder einen Wettkampf bestreiten

Während die Teamkollegen in der Turnhalle auf ihren Einsatz warteten, durften sich nur wenige Teilnehmer gleichzeitig im Bad aufhalten. Man spürte die Leidenschaft und Disziplin der Schwimmer, hielten sich doch alle ohne Ausnahme an die Pflicht, eine Maske zu tragen. Diese durfte erst kurz vor dem Rennen abgezogen werden und musste sofort nach dem Rennen wieder angezogen werden. Dem grossen Aufwand der Organisatoren gebührt viel Lob.

Endlich wieder Rennen bestreiten zu können war für die Flöser Mannschaft ein schönes Gefühl. Die tollen Resultate waren dann noch das Sahnehäubchen auf der Torte.

Starke Gesamtleistung der Flöser Athleten

Saskia De Klerk siegte über 50m Delfin und 100m Lagen, gewann Silber über 50 und 100m Rücken und schaffte es über 50m Freistil und 50 Meter Brust auf Rang drei. Ausserdem stellte das 30-jährige Ausnahmetalent zwei Klubrekorde auf: über 100m Rücken und über 200m Lagen.

Zusammen mit Marika di Bartolomeo, Csenge Molnàr und Tara Lukic reichte es in einem äusserst spannenden Rennen für Gold in der 4 x 50 Freistilstaffel der Damen. Silber gab es für de Klerk, Molnàr, Lukic und Adriana Azzarone in der 4 x 50 Lagenstaffel und mit de Klerk, Lukic, Dylan Dürr und Rufus Bernhardt in der 4 x 50 Mixed Lagenstaffel.

Eine Bronzemedaille schnappte sich die Kombination de Klerk, Bernhardt, Lukic und Gionas di Bartolomeo in der 4 x 50m Mixed Freistilstaffel. Die starke Form der Flöser ist erfreulich, war der Wiederaufbau nach dem Lockdown doch eine schwierige Phase für alle.

Sieben weitere Klubrekorde zu verzeichnen

Auch Tara Lukic lief es an diesem Wettkampf ausgezeichnet. Neben den starken Leistungen in den Staffeln gewann sie mit persönlicher Bestzeit über 50m Rücken eine Bronzemedaille in der Einzelwertung. Über 50m Freistil gelang der 18-Jährigen ebenfalls eine neue Bestzeit, leider verpasste sie hier den Sprung aufs Podest ganz knapp.

Rufus Bernhardt konnte zwei fünfte Plätze verbuchen, was für den 15-Jährigen in der offenen Alterskategorie eine ausgezeichnete Leistung ist. Er knackte vier Klubrekorde: über 50 und 200m Rücken und über 200 und 400m Freistil.

Zwei neue Klubrekorde gingen auf das Konto von Dylan Dürr: über 50m Delfin und 100m Rücken. Über 100m Rücken wurde der Spezialist ausgezeichneter Vierter und verpasste eine Medaille nur knapp. Einen letzten Klubrekord stellte Leonie Menzi auf. Die 14-Jährige verbesserte sich über 200m Brust um rund sechs Sekunden gegenüber ihrer alten Bestzeit und belegte in der offenen Wertung Platz acht.

Weitere Top-Ten-Plätze und persönliche Bestleistungen

Mit einer grossen Delegation von insgesamt 24 Athletinnen und Athleten war der SC Flös an den Ostschweizer Titel-Wettkämpfen vertreten. Ebenfalls Plätze unter den Top Ten erreichten Csenge Molnàr (Rang 5 über 100m Rücken, Rang 6 über 50m Rücken), Adriana Azzarone (Rang 9 über 50m Delfin) und Marie Mamin (Rang 10 über 200m Brust).

Zahlreiche neue persönliche Bestzeiten schwammen ausserdem die Flöser Franco Beggiato, Mara Bürer, Julian und Natalia Diez, Vivienne Feuz, Julien Hitzert, Anna Lippuner, Matisse Mamin, Nola Menzi, Levente Nagypál, Anne Piggen, Lukas Strojny und Amir Zargartou. Sie beweisen, dass der Flöser Nachwuchs auf dem richtigen Weg ist. (mw)