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Roland Kopp: «Der ‹Falken› ist wie ein zweites Zuhause»

Der Buchser Roland Kopp ist seit 20 Jahren Gastronom mit Herz und Erfolg und lebt seinen Beruf. Er sagt: «Ich komme als Erster und gehe als Letzter.»
Hansruedi Rohrer
«Stammgäste sagen, ich hätte das ganze Jahr Ferien»: Roland Kopp mixt ein Getränk im Shaker. (Bild: Hansruedi Rohrer)

«Stammgäste sagen, ich hätte das ganze Jahr Ferien»: Roland Kopp mixt ein Getränk im Shaker. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Nach der Maurerlehre sowie nach verschiedenen Aus- und Weiterbildungen und Berufserfahrungen, darunter auch eine abgelegte Taxiprüfung, übt der 1968 geborene Buchser Roland Kopp seit genau 20 Jahren jenen Beruf aus, bei dem er mit Leib und Seele dabei ist: Er lebt für die Gastronomie.

Er findet den «Draht» zu allen

Begonnen hat dies im Jahr 1999 als Geschäftsführer und Inhaber von verschiedenen Restaurants und Bars in Sevelen,. Nun ist er seit zehn Jahren Geschäftsführer der Buchser Falken-Pub-Bar. Dass er mit vollem Herzen dabei ist und für alle Gäste da ist, glaubt man dem immer gut gelaunten Gastronomen aufs Wort. Er sagt: «Es ist wie ein zweites Zuhause für die Gäste wie auch für mich.»

Es ist auch seine unkomplizierte und offene Art gegenüber allen Gästen, die er «alle gleich behandelt». Roland Kopp findet den «Draht» zu allen sofort, ob junge oder ältere Einkehrende.

Die Gastronomie verändert sich

Der verheiratete Familienvater und einstige Gebirgsinfanterist der Armee sieht aber auch eine gewisse Rückläufigkeit in der Gastronomie. Zum Beispiel wegen des Rauchverbots und vermindertem Alkoholgenuss. Deshalb müsse man den Gästen mehr bieten.

Das macht denn der Falken Pub-Geschäftsführer auch, obwohl damit Mehraufwand und wohl auch Mehrauslagen verbunden sind. Zum Beispiel mit Livemusik, Halloween-Partys, DJ-Auftritten, Oktoberfesten, Grillabenden.

Einzige Fasnachtsdekoration in der Region

Oder mit der bekannten, jährlich wechselnden und aufwendigen Fasnachtsdekoration im Lokal, die jeweils als noch einzige Attraktion diese Art in der ganzen Region zu bestaunen ist.

Diese verschiedenen Aktionen würden die Gäste schätzen, sagt Roland Kopp und betont dabei auch, dass man an diesem Job wirklich Freude haben muss.

«Ich verbringe hier mehr Zeit als Zuhause, ich komme als Erster und gehe als Letzter. Und dies, obwohl die Stammgäste sagen, ich hätte ja das ganze Jahr Ferien.»

Roli Kopp versteht diese Art von Humor, und auch das macht ihn bei den Leuten beliebt. Sein Motto lautet: «Komme als Gast und gehe als Freund». So seien im Lokal auch schon Freundschaften geschlossen worden. Wie etwa bei jenem Gast, der hier einmal die Serviertochter kennengelernt und geheiratet hatte. «Danach fehlte mir halt einfach die Frau im Service», meint der Wirt schmunzelnd.

Es ist kein Tag wie der andere

Aber auch das hat ihm keine schlechte Laune gebracht. «Es gibt im Metier höchstens einen schlechten Tag danach.»

Damit will der «Falken»-Chef erklären, dass es auf die Menge eingenommener «Kräutlein» in flüssiger Form ankomme, die man am Vortag zu sich nehme. Es sei aber auch kein Tag wie der andere in diesem Beruf, und gerade das fasziniere ihn.

Und eine geheimnisvolle Ankündigung

Und wie sieht die Zukunft von Roland Kopp aus? «Es wird eine Veränderung geben, die noch nicht konkret ist», antwortet er geheimnisvoll – und macht sich daran, die ersten Zitronen- und Orangenschnitze für Cocktails bereitzustellen.

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