Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Zivilschutzorganisation Werdenberg:
Roland Huber ist neuer Kommandant

An der Informationsveranstaltung für Zivilschutz-Kader und Gemeindevertreter wurde die neue fusionierte Zivilschutzorganisation Werdenberg und deren Kommandant vorgestellt.
Hansruedi Rohrer
Roland Huber, Kommandant der neuen Zivilschutz-Organisation Werdenberg (links), mit Stellvertreter Joachim Senn und Franz Kendlbacher, Chef des regionalen Führungsstabs (rechts). (Bild: Hansruedi Rohrer)

Roland Huber, Kommandant der neuen Zivilschutz-Organisation Werdenberg (links), mit Stellvertreter Joachim Senn und Franz Kendlbacher, Chef des regionalen Führungsstabs (rechts). (Bild: Hansruedi Rohrer)

Der Gemeindepräsident Peter Kindler begrüsste am Donnerstagabend im Restaurant Schäfli eine stattliche Anzahl Kaderleute der beiden Werdenberger Zivilschutzorganisationen Nord und Süd sowie Delegierte der Gemeinden zur Information über die Umsetzung des Reform-Projektes «Zivilschutz 2015 +» für das Werdenberg. Mit dem Projekt geht ein Umbau des Zivilschutzes im Kanton St. Gallen für noch acht statt 20 Zivilschutzregionen einher. Dabei fordert der Kanton mehr Effizienz und Flexibilität. Der Zivilschutz soll also schlagkräftiger werden. Somit werden auch die bisherigen Zivilschutz-Organisationen Werdenberg Süd und Nord zusammengelegt.

Das Kader hat der Umsetzung zugestimmt

Der Zusammenschluss sei also von «oben» herab gekommen, sagte Peter Kindler. Der Umsetzung habe das Kader der beiden Werdenberger Zivilschutz-Organisationen zugestimmt. Gestartet wird ab 1. Januar 2019. In die neue Zivilschutz-Organisation Werdenberg, für die Roland Huber als Kommandant und Joachim Senn als Kommandant-Stellvertreter gewählt wurden, wird auch der regionale Führungsstab mit Stabschef Franz Kendlbacher integriert. Die neue Zivilschutz-Organisation Werdenberg ist der Leitgemeinde Buchs unterstellt. Andrea Colluccia ist Sachbearbeiterin der Zivilschutzstelle Werdenberg und Peter Hanselmann (Leiter Abteilung Sicherheit tadt Buchs) ist Leiter der Zivilschutzstelle.

Zuständig für ein Einwohner-Potenzial von 38 000

Der Info-Anlass, der am Donnerstagabend ohne Diskussionen und schlank über die Bühne ging, hatte wirklich reinen informellen Charakter. Anwesend waren auch Mitglieder der Bevölkerungsschutzkommission Werdenberg. Bestand und Organisation der neuen Zivilschutz-Organisationen sei vom Kanton definiert worden, sagte Peter Hanselmann, Leiter der Zivilschutzstelle Werdenberg. Buchs als Leitgemeinde, welcher die neue Zivilschutz-Organisation Werdenberg unterstellt ist, sei für administrative Arbeiten zuständig, wie Budget oder Abrechnungen erstellen, sagte er.

Die neue Organisation besitzt vier Pionier- und zwei Betreuungszüge sowie die Logistikabteilung (zum Beispiel für Transporte und Verpflegung).

Keine WK im ersten Halbjahr 2019

An der bisherigen Alarmierung ändert sich nichts, das heisst, die Feuerwehren können bei Bedarf die Zivilschutz-Organisation aufbieten. Die beiden jetzigen Organisationen Süd und Nord werden vorerst administrativ zusammengeführt, auch stehen Personal- und Anlassplanung an. Im Übergangsjahr 2019 – die neue Zivilschutz-Organisation Werdenberg startet am 1. Januar – werden im ersten Halbjahr keine Wiederholungskurse stattfinden. Auch gibt es die notwendigen Gespräche mit dem Kader und dem Kommando.

Roland Huber als Kommandant sieht der neuen Organisation positiv entgegen. Als neu gewählter Zivilschutz-Kommandant ist er im 80-Prozent-Pensum angestellt. Dabei pflegt er die Zusammenarbeit mit der Bevölkerungsschutz-Kommission, dem Amt für Militär und Zivilschutz und mit anderen Partnerorganisationen. Die restlichen 20 Prozent arbeitet er für die Stadt Buchs. Der Familienvater Roland Huber ist 38-jährig und wohnt in Sevelen. Seit 2001 war er bei der Kantonspolizei St. Gallen angestellt. Joachim Senn ist im 100-Prozent-Pensum Kommandant-Stellvertreter. Zudem ist er auch im Anlagen-, Material- und Fahrzeugunterhalt für den Zivilschutz tätig. Der in Buchs wohnhafte Joachim Senn ist gelernter Strassenbauer sowie Velomechaniker. Im Jahr 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Zivilschutz-Kommandanten.

Franz Kendlbacher ist im Nebenamt Stabschef des Regionalen Führungsstabs Werdenberg. 1996 übernahm er die Zivilschutz-Organisation Gams. Die Zivilschutz-Organisation Werdenberg Süd umfasste die Gemeinden Buchs, Sevelen und Wartau, die Organisation Nord die Gemeinden Grabs, Gams und Sennwald.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.