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Ritter und Gesinde kehrten am Mittelaltertag ins Schloss Werdenberg zurück

Am Samstag stand auf Schloss Werdenberg alles im Zeichen des
Mittelaltertags. Die Besucher konnten sich dabei in diese Zeit zurückversetzen lassen.
Ursula Wegstein
Eine Kulisse wie damals im Mittelalter: Auf Schloss Werdenberg tummelte sich am vergangenen Samstag die mittelalterliche Gesellschaft vieler Schichten und Gruppen, welche vom Publikum bestaunt wurden. (Bilder: Ursula Wegstein)

Eine Kulisse wie damals im Mittelalter: Auf Schloss Werdenberg tummelte sich am vergangenen Samstag die mittelalterliche Gesellschaft vieler Schichten und Gruppen, welche vom Publikum bestaunt wurden. (Bilder: Ursula Wegstein)

Die Gräfin erscheint vor dem Schloss.

Die Gräfin erscheint vor dem Schloss.

Vor dem Schloss sorgen Burgwachen für Ordnung. Waschfrauen waschen die Trinkgefässe aus Ton. Ein Schuhmacher, Korbmacher, Messerschmied und eine Töpferin zeigen ihre Handwerkskunst. Marktleute bieten ihre Ware an. Ritter und edle Damen in feinen Gewändern, Landmägde und Knechte in einfacher Bauernkleidung sorgten vergangenen Samstag für mittelalterliches Treiben im Schlosshof. Kinder durften sich im Bogenschiessen probieren. Regelmässig machte der Herold auf besondere Erlebnisse im Schloss aufmerksam: Ritter und Helme, mittelalterliche Mode, Turmbesteigungen, Märchenstunden mit der Gräfin und Konzerte mit mittelalterlichen Instrumenten und der Musik aus dieser Zeit.

Sumpfig und wild verwuchert

Wie das Leben im Mittelalter war, erläuterte Hofmeister Thomas Gnägi, Museumsleiter Schloss Werdenberg auf dem Weg bis unter das Turmdach. Beim Blick vom Schlossturm auf die Region schilderte er, wie man sich das Werdenberg von damals vorzustellen hatte: sumpfig und Richtung Grabs wild verwuchert.

Mit Suppe vom Feuer, Most und Met konnte man sich stärken. Das Schloss Werdenberg bot für diesen Mittelaltertage die perfekte Kulisse.

Wie lebte es sich im Mittelalter auf einer Burg? Wo hat man seine Vorräte aufbewahrt? Wie hat man damals geschieben? Welche Musik haben Rittersleute und Gesinde gehört? Das alles lies sich vergangenen Samstag rund um das Schloss Werdenberg erfahren und erleben.

Handwerk und Musik aus dem Mittelalter

Töpferinnen bei der Arbeit.

Töpferinnen bei der Arbeit.

Interessierte konnten einem Messerschmied beim Schmieden von Fleischerhaken und Messer über die Schulter schauen. Oder vom Schuhmacher erfahren, wie das Leder im Mittelalter verarbeitet wurde, und dass das Garn mit Hilfe von Wildschweinborsten durch das Leder geführt wurde. In der ehemaligen Schlossküche konnten sich Besucher in kurzen Konzerten von mittelalterlicher Musik auf Harfe, Saitentambourin, Drehleier und mittelalterlichen Flöten das Mittelalter auch akustisch erleben.

Beim ersten aus dem dreizehnten Jahrhundert überlieferten Kanon aus England «Sing cuckoo» über das Kommen des Frühlings durfte in der Schlossküche kräftig mitgesungen werden. Die Akustik war beeindruckend. Wer mochte, durfte sich hinter dem Schloss als Bogenschütze versuchen. Allein das Beobachten des mittelalterlichen Treibens war ein besonderes Erlebnis an diesem Tag. (uw)

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