Ringen
Grosser Schritt in Richtung Final: Der Ringerclub Oberriet-Grabs gewinnt den Hinkampf gegen Tuggen souverän

Bereits die Wiegeliste offenbarte am Samstag, dass der Playoff-Halbfinal gegen Tuggen eine einseitige Partie werden könnte. Entgegen der Erwartungen waren beim Gegner des Ringerclub Oberriet-Grabs (RCOG) weder Sergiy Sirenko noch Murat Argin aufgelistet. Ohne die beiden Routiniers mussten die Schwyzer auf eine ordentliche Portion Schlagkraft verzichten.

Drucken
Teilen
Grosse Zuversicht im Hinblick auf den Rückkampf und den möglichen Aufstieg in die höchste Schweizer Liga: das Team des RCOG.

Grosse Zuversicht im Hinblick auf den Rückkampf und den möglichen Aufstieg in die höchste Schweizer Liga: das Team des RCOG.

Bild: PD

Roman Kehl läutete die Begegnung mit einem Blitzsieg bis 57 kg Freistil ein. Der 16-Jährige schulterte Ueli Bamert und sorgte damit für die ersten vier Punkte. Doppellizenz-Ringer Sven Neyer folgte bis 130 kg Greco gegen Bruno Flück. Der Einsiedler nutzte seinen Gewichtsvorteil gekonnt aus und liess dem Tuggner keine Chance. Mehrere Durchdreher sorgten für weitere vier Mannschaftspunkte zu Gunsten des RCOG.

Gegen Hosseini Esmatollah gelang auch Janis Steiger die Höchstzahl an Mannschaftspunkten. Trotz knapp verpasstem Schultersieg gewann der momentan im Einzelklassement Zweitrangierte das Duell mit 16:0. Dominik Steiger trat bis 97 kg Freistil gegen Namensvetter Dominik Streiff an. Einmal mehr deutlich leichter als sein Kontrahent, musste Steiger vor allem seine defensiven Fähigkeiten aufzeigen. Kurz vor Kampfende gelang dann zur Freude der Zuschauer auch noch ein Angriff, welcher für den 4:11-Endstand sorgte.

Andreas Vetsch mit einem sehenswerten Ausheber

Gabor Molnar musste in der Kategorie bis 65 kg für einmal im Freistil antreten. Dass der Nachwuchstrainer auch dabei durchaus Qualität liefern kann, bewies die knappe 2:5-Niederlage gegen Youngster Fritz Reber.

Mit einer tollen Leistung zum 8:4-Sieg: Samuel Vetsch vom Ringerclub Oberriet-Grabs im Kampf gegen Matus Kusin.

Mit einer tollen Leistung zum 8:4-Sieg: Samuel Vetsch vom Ringerclub Oberriet-Grabs im Kampf gegen Matus Kusin.

Bild: PD

Nach der Pause ging es, da Ilir Fetahu auf keinen Gegner traf, direkt mit 70 kg Greco weiter. Andreas Vetsch sammelte dabei gegen Nationalmannschaftskollege Jonas Müller fleissig Punkte. Schritt für Schritt machte Vetsch seinen Gegner müder und beendete den Kampf mit einem sehenswerten Ausheber, welcher ihm die technische Überlegenheit einbrachte.

Der Rückkampf ist entscheidend

un kam Hajrullah Fetahu bis 80 kg Freistil zu seiner Saisonpremiere. Trotz konditioneller Einbussen in der zweiten Kampfhälfte, biss der zweifache Familienvater auf die Zähne und brachte einen wichtigen 6:6-Sieg nach Hause.

Das zweitletzte Gewicht des Abends wurde von Samuel Vetsch belegt. Bis 75 kg Freistil gelang gegen Matus Kusin eine tolle Leistung. Ein eng geführter Kampf wurde mit dem 8:4-Endstand belohnt. Da Adrian Ulrich verletzungsbedingt nicht gegen Maurus Zogg antreten konnte, ging auch dieser Kampf auf das Konto des Heimteams.

Acht von zehn möglichen Siegen führten zum klaren 30:7- Sieg im Hinkampf. Der Rückkampf wird übernächsten Samstagabend in Tuggen über die Bühne gehen. (mz)

Aktuelle Nachrichten