Ringen
Frühes EM-Out: die Grabserin Annatina Lippuner scheidet nach dem ersten Kampf aus

An der Kadetten-EM im bulgarischen Samakov lag Annatina Lippuner im ersten Kampf zur Halbzeit voraus. In der zweiten Hälfte erwies sich ihre Gegnerin als kräftiger.

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Annatina Lippuner (rechts) liess nichts unversucht, um an der EM für Kadetten eine Runde weiterzukommen.

Annatina Lippuner (rechts) liess nichts unversucht, um an der EM für Kadetten eine Runde weiterzukommen.

Bild: PD

(mz) Gross war die Freude, als Annatina Lippuner unter den nominierten für die Kadetten- EM in Samakov (Bulgarien) zu sehen war. Die Entscheidung des letzten Sommers, nach Freiburg ans Sportgymnasium zu ziehen, um dort mit weiteren Nachwuchstalenten aus dem deutschsprachigen Raum zu trainieren, zahlte sich aus.

An der EM kam es jedoch zu einem frühen Aus: Die Grabserin scheiterte in der ersten Runde. Ein erstes Abtasten mit der europäischen Ringerspitze ist trotzdem gelungen.

Widersacherin aus Polen drehte in zweiter Hälfte den Spiess um

Von Beginn weg versuchte die Schweizer Vertreterin Druck aufzubauen und ihrer osteuropäischen Gegnerin ihren Stil aufzuzwingen. Bis zur Halbzeit gelang dieses Vorhaben auch, entsprechend konnte Lippuner mit einer 4:3-Führung in die Pause. Anschliessend konnte Lippuner nicht mehr auf all ihre Kraftreserven zurückgreifen und musste sich mit 4:9 Punkten geschlagen geben.

Da ihre Widersacherin aus Polen im weiteren Turnierverlauf ebenfalls scheiterte, erübrigte sich das Hoffen auf ein Weiterkommen und die erste EM war nach nur einem Kampf bereits Geschichte und sie wurde am Ende Zehnte.

«Meine Gegnerin hatte in der zweiten Kampfhälfte mehr Kraft», hält Lippuner rückblickend fest. Die junge Werdenbergerin lässt den Kopf nicht hängen und sagt: «Mit den ersten zwei Minuten bin ich zufrieden. Die EM war eine sehr lehrreiche und gute Erfahrung. Jetzt muss ich an meinen Fehlern arbeiten und beim nächsten Mal aufs Neue angreifen.»