Ringen
Annatina Lippuner erreicht an Kadetten-WM Rang fünf

Erst im Halbfinal wurde der WM-Höhenflug der Grabserin Annatina Lippuner gestoppt. Obwohl sie in Budapest das Podest verfehlt hat, war sie mit ihrer Leistung zufrieden.

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Obenauf: Annatina Lippuner wird an der WM Fünfte.

Obenauf: Annatina Lippuner wird an der WM Fünfte.

PD

(mz) Nachdem die Werdenberger Ringerin Annatina Lippuner bereits im Frühjahr für die EM nominiert wurde, folgte nun gleich schon ihr erstes WM-Aufgebot. Für den Wettkampf in Budapest setzte sich die 16-Jährige ein Top-Ten-Resultat als Ziel.

Auf ihre mentale Einstellung angesprochen meinte sie, dass es ihr Ziel war, wie im Training zu kämpfen, locker und frei nach Gefühl.

Beherzter Auftritt gegen die Vizeweltmeisterin

Dies umzusetzen, gelang bereits im Achtelfinal gegen die Ringerin aus Schweden. Dank unbekümmerter Angriffe und schneller Konterreaktionen konnte Lippuner deutlich mit 13:2 den ersten Kampf für sich entscheiden. Im Viertelfinal stand ihr Kriszta Kafai aus Rumänien gegenüber. Von Anfang an machte Annatina Lippuner Druck und dank einer schnellen Reaktion konnte sie bereits nach kurzer Kampfzeit auch diese Begegnung durch Schultersieg für sich entscheiden.

Dies bedeutete den Einzug in den Halbfinal, wobei ein Sieg bereits vorentscheidend eine Medaille bedeutet hätte. Entsprechend entschlossen trat die Schweizer Vertreterin ihrer russischen Kontrahentin entgegen. Trotz beherzten Auftritts reichte es gegen die spätere Vizeweltmeisterin nicht zum Sieg. Die Grabserin unterlag mit 6:11.

Somit blieb noch die Chance auf die Bronzemedaille. Lippuner stellte sich gegen die Widersacherin aus der Ukraine auf einen harten Kampf ein, der jedoch nicht zu ihren Gunsten verlief. Nach einer Schulterniederlage musste sich Annatina Lippuner mit dem fünften Platz zufriedengeben. Trotz des verpassten Podiums war sie mit ihrer Leistung zufrieden.

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