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Rii Seez Net steigt in die Mobiltelefonie ein

Am Montag lancierte Rii Seez Net ein neues Mobilfunkangebot für Privat- und Geschäftsleute. In der Ostschweiz ist es der erste regionale Verbund, der diese Dienstleistung anbieten kann.
Ursula Wegstein
Mobilfunk-Abos gibt es nun auch bei Rii Seez Net. (Bild: PD)

Mobilfunk-Abos gibt es nun auch bei Rii Seez Net. (Bild: PD)

Mimmer mehr Personen möchten überall und jederzeit telefonieren, im Internet surfen, Daten bearbeiten, Videos schauen oder Musik hören. Mit der Fülle der Nutzungsmöglichkeiten steigt auch die Komplexität der Verbindungstechniken. Für Privat- und Geschäftskunden, die im Versorgungsgebiet leben oder arbeiten, bietet Rii Seez Net neu seit gestern Mobil-Telefon-Abonnements an. Zwischen der Schweiz und Liechtenstein fallen keine Roaming-Gebühren an.

«Wir sind die ersten regionalen Kabelnetzbetreiber in der Ostschweiz mit diesem Angebot», sagt Markus Schommer,
Direktor des EW Buchs und Provider von Rii Seez Net an der Pressekonferenz. Die Mobilfunkleistungen selbst erfolgen durch Sunrise, dessen Netz sämtliche Gemeinden der Region abdeckt. Der Zuggang zu Daten und zu immer schnelleren Informationen sei das Thema der Zukunft, so Schommer weiter. Mit dem neuen 4er-Kombiangebot (Mobiltelefonie, Internet, TV, Festnetz) deckt Rii Seez Net diese Nachfrage ab.

Netzinfrastruktur steigert Standort-Attraktivität

Als regionaler Verbund möchte Rii Seez Net einen aktiven Beitrag zur Wirtschaftsförderung in der Region leisten. Daniel Gut, Stadtpräsident von Buchs und Präsident der Betriebskommission EW Buchs, betont: «Die lokalen Anbieter steigern damit die Standort-Attraktivität, die je länger je mehr auch durch eine leistungsstarke Netzinfrastruktur und ein modernes Telekommunikationsangebot mitbestimmt wird. Dass wir über das Glasfasernetz eine schnelle Verbindung mit der Welt haben, ist wichtig für unseren Wirtschaftsstandort.»

Die Anbieter verstehen sich als Grundversorger und erschliessen nicht nur Ortszentren, sondern auch abgelegene Liegenschaften mit der modernen Mobilfunk-Breitband-Technologie, sagte der Stadtpräsident.
«Heute ist ein toller Tag», sagte Daniel Gut an der gestrigen Pressekonferenz in Buchs. «Obwohl wir das schon seit zehn Jahren haben wollten, sind wir mit diesem Angebot immer noch die ersten in der Ostschweiz.»

Digitaler Graben zwischen Stadt und Land

Grundsätzlich bestehen für Stadtpräsident Daniel Gut die Gefahr eines digitalen Grabens zwischen den ländlichen Regionen und in den Städten.
Christa Köppel, Vorstandsmitglied vom Branchenverband Swissdigital und Gemeindepräsidentin von Widnau sagte, dass es ihr ein Anliegen sei, die Versorgung mit schnellen und leistungsfähigen Datennetzen auch ausserhalb der grossen Ballungszentren sicherzustellen. Im internationalen Vergleich sei die Schweiz in einer Spitzenposition. «Die digitale Vernetzung ist der Megatrend der Zukunft», sagte Köppel.
Im Hinblick auf die Einführung von 5-G und einen möglichen zukünftigen Zusammenschluss von Stromnetz und Kommunikationsnetz sei ein leistungsfähiges Glasfasernetz von grosser Bedeutung.

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