Rheinunternehmen sowie Natur- und Vogelschutz arbeiteten in Buchs Hand in Hand

Am Freitag trafen sich die Mitarbeiter Christoph Lenherr und Vito Solimine vom Rheinunternehmen des Kantons St.Gallen sowie die Helfer Ludwig Altenburger, Kurt Marti und Othmar Bossart vom Natur- und Vogelschutz Buchs-Werdenberg zum Setzen von 103 kleineren Sträuchern und acht kleineren Bäumen.

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Das ehemalige Kies-Frei-Areal in Buchs wurde ökologisch weiter aufgewertet.

Das ehemalige Kies-Frei-Areal in Buchs wurde ökologisch weiter aufgewertet.

Bild: PD

(pd) Bereits im Jahr 2015 wurde eine erste ökologische Aufwertung des ehemaligen Kies-Frei-Areals, das ab 2001 gesprengt und abgebrochen wurde, mit Heckensträuchern gemacht.

Aufgrund dieser Arbeiten sollten nun die einzelnen Strauchgruppen ergänzt werden. Dies konnte mit den Verantwortlichen des Rheinunternehmens des Kantons St.Gallen Kurt Köppel, Christoph Gaba- thuler sowie Edith und Ludwig Altenburger vom Natur- und Vogelschutz Buchs-Werdenberg im Juni 2020 besprochen werden. Dabei wurde auch die Zusammenarbeit geregelt.

103 kleine Sträucher und acht kleine Bäume gesetzt

Heckensträucher mit ihren Blüten und Beeren werden von rund 60 Vogelarten genutzt. Auch Wildbienen, Spinnen, Schlupfwespen und Raubkäfer finden hier Nahrung.

Am letzten Freitagmorgen trafen sich die Mitarbeiter Christoph Lenherr und Vito Solimine vom Rheinunternehmen sowie die Helfer Ludwig Altenburger, Kurt Marti und Othmar Bossart vom Natur- und Vogelschutz zum Setzen von 103 kleineren Sträuchern und acht kleineren Bäumen. Es wurden gesetzt: Gemeiner Schneeball, Kornelkirschen, Sanddorn, Schwarzer Holunder, Heckenrosen, eingriffiger Weissdorn, Traubenkirsche, Süsskirsche und Wildapfel.

Alle freuen sich über den Gesang der Goldammer

Zuerst galt es, die Pflanzlöcher zu graben und dann die Sträucher mit dem vom Werkhof gelieferten Erdmaterial zu setzen. Dies erfolgte bei immer schöner werdendem Herbstwetter. Von der Arbeit unterbrechen liessen sich die Arbeitenden nur vom Znüni, welche Obfrau Edith Altenburger brachte.

Alle freuen sich schon, wenn im Frühling der typische Gesang der Goldammer «Ach wie hab ich dich lieb» ertönt. Unübersehbar leuchtet zur Brutzeit der gelbe Kopf des Goldammer-Männchen aus einem Strauch. Denn als Brutplatz und Singwarte nutzt die Goldammer Büsche, Hecken und Gehölze.