Reitsport
Martina Guntli brilliert am CS Diepoldsau: Drei von vier Prüfungen gewonnen

Die Springreiterin aus Sennwald reiht in dieser Saison Sieg an Sieg.

Katharina Rutz
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Die Sennwalder Pferdesportlerin Martina Guntli verpasste den vierten Sieg des Tages mit ihrer Stute Royal Rubina nur knapp.

Die Sennwalder Pferdesportlerin Martina Guntli verpasste den vierten Sieg des Tages mit ihrer Stute Royal Rubina nur knapp.

Katharina Rutz

Der CS Diepoldsau vom vergangenen Wochenende war das Turnier von Martina Guntli aus Sennwald und Andreas Zindel-von Salis aus Maienfeld. Guntli siegte am Freitag in drei von vier Prüfungen und verpasste den vierten Sieg nur knapp. Zindel siegte am Samstag ebenfalls in zwei Prüfungen. Die höchste Prüfung des Turniers über 115 Zentimeter gewann am Freitag aber Katharina Wolff aus Vaduz.

Gleich mehrere Mehrfachsiege

Martina Guntli aus Sennwald reiste am Freitag mit ihren beiden Stuten Royal Queen G und Royal Rubina G ans Turnier nach Diepoldsau. Am Morgen startete sie mit Royal Queen in den Prüfungen R/N100 und R/N105 und gewann beide.

Am Nachmittag ging ihre Siegesserie mit Royal Rubina im R/N110 weiter. Auch in der höchsten Prüfung R/N115 ritt sie auf Sieg. Mit Bestzeit kam das Paar auf den letzten Sprung zu, doch die Stange fiel. Am Schluss erreichten sie den 9. Rang. Gewonnen hat die Prüfung Katharina Wolff aus Vaduz mit Celine XXII vor Marina Hanimann aus Mörschwil mit Chestria und Flurina Cavegn aus Ilanz mit Ibaly.

Im R/N110 siegte Guntli vor Katharina Wolff und Tanja Bertossa, beide aus Vaduz. «Heute ist von uns allen der Tag. Es ist einfach eine Freude mit solchen Pferden zu starten, weil sie für mich kämpfen», sagt eine vor Freude strahlende Martina Guntli nach der Siegerehrung. Dabei habe sie eigentlich noch gar nicht so viel trainiert. Ihre beiden Stuten sind bereits 14 bzw. 16 Jahre alt.

«In diesem Alter muss man die Kräfte der Pferde gut einteilen.»

In die Saison ist Martina Guntli heute spät gestartet, wie sie sagt. Ende Juni erritt die Sennwalder Amazone die erste Klassierung. Seither siegte sie siebenmal, zweimal wurde sie Zweite und einmal Dritte.

Mit Teilnehmerfeld zufrieden

Mit 500 Starts über drei Tage zeigte sich Janina Ruppaner, OK-Vizepräsidentin, sehr zufrieden. Nach fünf Jahren als OK-Präsidentin hat sie dieses Amt nun an Marina Kuster abgegeben, steht ihr aber noch mit Rat und Tat zur Seite. Die Infrastruktur des Turnierplatzes entspricht unterdessen dem neusten Standard, da kürzlich auch der Hallenboden erneuert wurde.

Das Highlight des Samstags war das TT-Springen. Ein Team aus Reiter und Fussgänger hatte zehn Hürden zu überwinden: fünf Hürden der Reiter und fünf der Fussgänger. Am Schluss konnte sich das Team mit einem Korbwurf noch Zeitgutschriften erspielen. Auch die Verkleidung wirkte sich positiv auf das Zeitguthaben aus. Das beste Team waren die Thür’a Buaba mit Yannick und Roli Thür vor den Dance Monkeys Jana Frei und Leony Seitz und dem Team SOS mit Daniel und Cynthia Lichtenstern.

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