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Reisende wurden nach Panne bei SBB mit Lösch- und Rettungszug zurückgeholt

Am Donnerstagnachmittag ist ein Zug zwischen Buchs und Sevelen stecken geblieben. Grund dafür war eine technische Störung beim Triebfahrzeug.
Armando Bianco
Grund für den Ausfall auf der einspurigen SBB-Strecke zwischen Buchs und Sargans am Donnerstagnachmittag war ein defektes Triebfahrzeug. Die Reisenden wurden daraufhin mit einem Lösch- und Rettungszug transportiert.Bild: Ralph Ribi

Grund für den Ausfall auf der einspurigen SBB-Strecke zwischen Buchs und Sargans am Donnerstagnachmittag war ein defektes Triebfahrzeug. Die Reisenden wurden daraufhin mit einem Lösch- und Rettungszug transportiert.Bild: Ralph Ribi

Der Bahnverkehr zwischen Buchs und Sevelen auf der Linie St.Margrethen-Sargans war am Donnerstag zwischen 16 und 17.50 Uhr unterbrochen. Grund dafür war eine Störung beim Triebfahrzeug eines Interregio-Zugs, wie SBB-Mediensprecherin Franziska Frey auf Anfrage sagt. Der Zug war stecken geblieben und konnte im Zeitraum des Ausfalls nicht mehr bewegt werden.

Ersatzbusse und Kundenbetreuer eingesetzt

Die betroffenen Reisenden wurden deshalb mit einem sogenannten Lösch- und Rettungszug nach Buchs zurück gebracht. Als Lösch- und Rettungszug bezeichnen die Schweizerischen Bundesbahnen Spezialschienenfahrzeuge zur Rettung von Personen und Gütern, zur allgemeinen Brandbekämpfung und zur Ölwehr. Für einmal stand dieser Zug also nicht wegen einem eigentlichen Notfall im Einsatz.

Ersatzbusse von verschiedenen Anbietern Die Reisenden wurden ab Buchs und Sargans mit mehreren Bahnersatzbussen weiterbefördert. Dabei habe man wie üblich mit verschiedenen Busunternehmen in der Region zusammengearbeitet, so Franziska Frey weiter.

Sowohl in Buchs als auch in Sargans standen Kundenbetreuer der SBB im Einsatz, welche die Passagierströme leiteten, Auskunft gaben und die Reisenden den richtigen Bussen zuwiesen. Das gestaltete sich zu Beginn leicht chaotisch, wie ein Augenschein vor Ort zeige, die Busse waren verständlicherweise proppenvoll.

Züge fielen aus oder wurden umgeleitet

Besagte Strecke wurde um zirka 18 Uhr wieder frei gegeben. Vorderhand mussten die Reisenden aber noch Verspätungen in Kauf nehmen. Die internationalen Züge wie der Railjet wurden umgeleitet. Reisende von Zürich nach Buchs mussten via Winterthur ausweisen. Der Interregio 13 zwischen Buchs und Chur fiel aus, ebenso die Verbindungen der S 4 zwischen Buchs und Sargans.

Probleme hatten die SBB in jüngster Zeit mit Ausfällen, welche in Zusammenhang mit den neuen Doppelstock-Zügen (sogenannte FV-Dosto) der Herstellerfirma Bombardier stehen. Diese verkehren seit dem Fahrplanwechsel von Anfang Dezember zwischen Chur, St. Gallen, Zürich und Basel. Doch die SBB ist damit selbst noch nicht zufrieden. Die in der Öffentlichkeit thematisierten Probleme sind vielfältig: Passagiere beklagen sich bei niedrigen Geschwindigkeiten über «unruhige» Fahrten, Züge fallen aus oder sind verspätet. Als systematisch betrachtet man die Probleme allerdings nicht, die Einführung neuer Züge wird seitens SBB und den Herstellern stets als komplex beschrieben.

Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist indessen alarmiert. «Der Zug stellt einfach ab, fährt nicht mehr weiter und kommuniziert nicht mehr mit dem Lokführer», sagte SEV-Gewerkschaftssekretär Jürg Hurni jüngst in einem Beitrag gegenüber SRF.

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