Werdenberger Kunstschaffende stellen im Alten Bad Pfäfers aus

Die Stiftung und die Freunde Altes Bad Pfäfers starten mit einer Ausstellung in das diesjährige Programm.

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Die drei Künstlerinnen (von links): Elisabeth Fuchs, Graziella Keferstein und Demet Akbay.

Die drei Künstlerinnen (von links): Elisabeth Fuchs, Graziella Keferstein und Demet Akbay.

Bild: PD

(pd) Die Vernissage mit vielen Besuchern fand am Samstag, 27. Juni, mit Apéro, musikalischer Umrahmung mit dem Saxofonist Peter Lenzin und der persönlichen Einzelvorstellung der sieben Künstlerinnen statt.

Aus der Region Werdenberg nehmen Demet Akbay, Elisabeth Fuchs und Graziella Keferstein teil. Neben den drei Werdenberger Künstlerinnen werden auch Werke von Ursi Vincenz, Karin Schelling, Ursula Federli-Frick und Andrea Wild zu sehen sein.

Fröhliches, Verhältnisse und Sichtbarkeiten

Farbig und fröhlich – mit diesen Adjektiven lässt sich das Werk von Elisabeth Fuchs beschreiben. «Meine Lieblingsfarbe ist bunt», lautet denn auch das Gestaltungsmotto der Grabser Künstlerin.

Wort und Bild schliesslich finden zusammen, wenn Fuchs hervorhebt, dass der jeweilige Titel ein wichtiger Bestandteil eines Kunstwerkes sei.

Den künstlerischen Schwerpunkt hat die in Werdenberg wohnhafte Graziella Keferstein auf die konkret-konstruktive Ölmalerei gelegt. Ihre Vorgehensweise orientiert sich dabei am Bauhaus-Stil, womit das Verhältnis von Farben, Formen und Linien in den Fokus rückt. Jede Leinwand wird im Entstehungsprozess zu einer neuen Herausforderung, bei der es gilt, durch spezielle Anordnungen zu einem stimmigen Gesamtbild zu gelangen.

Blick hinter den Vorhang wagen.

Im Sichtbaren das Verborgene zeigen – das möchte die in Sevelen arbeitende Demet Akbay. Einem lediglich flüchtigen Blick kann dies nicht gelingen. Weder in der Kunst noch im Leben. Die Werke von Akbay sind deshalb als Einladung zu verstehen, die äussere Welt zumindest für Augenblicke zu überschreiten und einen Blick hinter den Vorhang zu wagen. Die Kunstausstellung im Abt-Jodok-Saal, Altes Bad Pfäfers, kann noch bis und mit 16.August täglich von 10 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt besichtigt werden.