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Die Schloss-Festspiele sind regional stark verankert

Rudolf Lippuner aus Grabs, Verwaltungsratspräsident der Genossenschaft Werdenberger Schloss-Festspiele, freut sich auf die Premiere von «La Traviata».
Heini Schwendener
Rudolf Lippuner war früher einmal im Verwaltungsrat der Werdenberger Schloss-Festspiele. Seit Juni 2017 ist er dessen Präsident. (Bild: Heini Schwendener

Rudolf Lippuner war früher einmal im Verwaltungsrat der Werdenberger Schloss-Festspiele. Seit Juni 2017 ist er dessen Präsident. (Bild: Heini Schwendener

Im Frühjahr 2016 lag die Genossenschaft Werdenberger Schloss-Festspiele auf dem Sterbebett. In letzter Sekunde beschloss die Generalversammlung dann aber, die Genossenschaft nicht aufzulösen und stattdessen unter völlig anderen Vorzeichen durchzustarten. Und wie sie das tat. Am Donnerstag feiert «La Traviata» Premiere, und es gibt nur noch ganz wenige freie Plätze an den zehn Vorführungen.

Rudolf Lippuner, ehemaliger Gemeindepräsident von Grabs, hat das Verwaltungsratspräsidium übernommen, als «La Traviata» bereits entscheidend aufgegleist war. «Es ist wahrscheinlich gar nicht schlecht, dass ein ehemaliger Politiker der Genossenschaft vorsteht», sagt Lippuner, «aber es gibt eine klare Aufgabentrennung. Für die Produktion ist die Direktion mit Leuten mit den entsprechenden Kenntnissen zuständig, ich halte nur die Genossenschaft zusammen.»

Beim Zeltaufbau mitgeholfen

Allerdings liess es sich Lippuner nicht nehmen, beim Aufbau der Zelte auch selber Hand anzulegen. Wie so viele andere, die zum Beispiel im Chor mitwirken und nebenbei noch andere Aufgaben im Bereich der Freiwilligenarbeit mit grosser Freude und viel Engagement erledigen.

Für Rudolf Lippuner ist klar: «Die Werdenberger Schloss-Festspiele sind regional stark verankert», sei dies vor, unter und um die Bühne, wo überall Leute aus der Region mitwirken. Dass der Vorverkauf derart erfolgreich ist, freut Rudolf Lippuner sehr. Einerseits sprudelt damit eine wichtige Einnahmequelle neben den Sponsorengeldern und den Beiträgen der öffentlichen Hand. Andrerseits sei dieser Publikumszuspruch auch ein Ansporn für alle Beteiligten.

«Der neue Spielort macht offenbar neugierig»

Erstmals finden die Schloss-Festspiele nicht mehr im Schlosshof, sondern am Werdenbergersee statt. «Dieser neue Spielort macht das Publikum offenbar neugierig», so Lippuner. Als weitere Erfolgsfaktoren nennt er die verbesserte Infrastruktur auf dem Buchser Marktplatz sowie natürlich das gute Renommee des starken Teams um Kuno Bont, den Direktor der Schloss-Festspiele, der auch die Regie bei Verdis Oper führt. Der Verwaltungsratspräsident ist zwei Tage vor der Premiere von «La Traviata» überzeugt: «Die Schloss-Festspiele sind gute Botschafter für die Region.» Dies werde auch mit «La Traviata» bestätigt.

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