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Ein froher Nachmittag für die Procap-Gemeinschaft

Der Lions Club Bad Ragaz ermöglichte im traditionellen Herbsttreff den Menschen mit einer Behinderung, ihren Angehörigen und Betreuungspersonen der Procap Sarganserland-Werdenberg einmal mehr einen frohen Nachmittag mit Unterhaltung, Tanzvergnügen, Speis und Trank.

Hans Hidber
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Bunt gemischt: Menschen mit Handicap, Betreuungspersonen und Angehörige bilden vereint eine Polonaise.

Bunt gemischt: Menschen mit Handicap, Betreuungspersonen und Angehörige bilden vereint eine Polonaise.

Bilder: Hans Hidber

An diesem spätherbstlichen Sonntagnachmittag gab es in der Mehrzweckhalle in Vilters lauter frohe Gesichter sowohl der Schenkenden wie auch der Beschenkten. Wie in den Vorjahren trat der Lions Club Bad Ragaz nicht nur als Sponsor auf; Mitglieder des Clubs haben die gediegenen Zvieriplättli zubereitet und auch serviert. Sie erwiesen sich als versierte und aufmerksame Kellner, unter ihnen auch Regierungsrat Beat Tinner.

Daniel Rupf, «Chocolotta» und «Sporty» sorgten für Unterhaltung

Für Unterhaltung sorgten Daniel Rupf auf seinem Akkordeon mit beliebten Schlager-Ohrwürmern sowie die Clownin «Chocolotta» mit ihren spassigen Einfällen. Unübersehbare Präsenz zeigte auch Procap-Maskottchen «Sporty» im Löwen-Outfit.

Er und auch die Clownin sorgten nebst den Betreuungspersonen dafür, dass auch Mauerblümchen zu ihrem Tanzvergnügen kamen.

Zur Unterhaltung gehörte wie immer auch ein Wettbewerb, bei dem diesmal das Gesamtgewicht des Procap-Präsidenten, der Clownin Chocolotta und des «Sporty»-Maskottchen im Löwen-Outfit zu schätzen war.

Fröhliche Atmosphäre und Gelegenheit zum Austausch

Procap-Präsident Niklaus Flury dankte für die grosszügige Unterstützung und Ermöglichung des Anlasses durch den Lions Club Bad Ragaz, der Gemeinde Vilters-Wangs für die unentgeltliche Benützung der Mehrzweckhalle sowie den verschiedenen dienstbaren Geistern, die für einen reibungslosen und vergnüglichen Ablauf dieses beliebten Herbsttreffs sorgten.

Der Anlass wird nicht nur von den Menschen mit einem Handicap, sondern auch von den begleitenden Angehörigen geschätzt, für die sich eine nicht alltägliche Gelegenheit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch unter gleich Betroffenen ergibt.

Auffallend sind jeweils das ausgeprägte Rhythmusgefühl und die Tanzfreude der meisten betreuten Schützlinge, soweit sie nicht an den Rollstuhl gebunden sind. Aber auch sie lassen sich mit Vergnügen durch das Tanzgetümmel steuern. Angehörige und Betreuungspersonen machen da gerne mit. So wirkte die fröhliche Atmosphäre ansteckend auf alle, was vor allem in den bunt gemischten Polonaisen zum Ausdruck kam.

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