Regierungsrätin Heidi Hanselmann war zu Gast bei der SP Werdenberg

Regierungsrätin Heidi Hanselmann blickte an der Neujahrsbegrüssung der SP Werdenberg auf ihre Zeit in der Kantonsregierung.

Drucken
Teilen
Noch-Regierungsrätin Heidi Hanselmann zu Gast bei der SP Werdenberg.

Noch-Regierungsrätin Heidi Hanselmann zu Gast bei der SP Werdenberg.

Bild: PD

(pd) Mit grosser Freude durfte am vergangenen Freitag Pia Zurbrügg, Wahlkreispräsidentin der SP Werdenberg, 39 Genossinen und Genossen im Schäfli Grabs zum neuen Jahr begrüssen. Die SP Werdenberg nutzte den Anlass, um sich von ihren hoch motivierten Kantonsratskandidierenden das ausgiebige Veranstaltungsprogramm vorstellen zu lassen. Unter dem Motto «Für alle! Let’s talk!» spiegeln die neun Anlässe mit ihrer Themenvielfalt und dem zentralen Bedürfnis mit der Bevölkerung in den Dialog zu treten, die Kandidierenden und ihre Anliegen wieder. Das geht aus einer Medienmitteilung der Kreispartei hervor.

Im zweiten Teil durfte die SP Werdenberg ihre Regierungsratspräsidentin Heidi Hanselmann begrüssen. Anhand der Farbe «gelb» gestattete sie den interessierten Zuhörern einen kleinen Exkurs in ihre 16 Jahre Regierungsratszeit. Vom gelben Mäppli und der Traktandenliste der Regierung, über die gelbe Sonne welche sie einst von Ruth Dreifuss erhalten hatte, bis hin zur gelben Jacke vom heutigen Abend. Gelb sei die Farbe der Wachheit, des Optimismus und der Lebensfreude, und obwohl es nicht ihre Lieblingsfarbe sei, so sei sie, zusammen mit der Stärke von «rot» doch unschlagbar.

Mit Laura Bucher eine neue Ära einläuten

In einem kleinen Rückblick verwies Heidi Hanselmann auf die politischen Höhepunkte des letzten Jahres: Die seit 1996 hart erkämpfte Erhöhung der Prämienverbilligungen, der Frauenstreik vom 14.Juni und die Klimastreiks. Die bevorstehenden Wahlen bildeten den Ausblick 2020. In Regierungsratskandidatin Laura Bucher sieht Heidi Hanselmann eine würdige Nachfolgerin, die als junge, bodenständige, berufstätige Frau und Mutter ein modernes, zukunftsträchtiges Signal setzten und eine neue Ära einläuten würde. In Bezug auf den Kantonsrat ist ihre Botschaft klar: Die Fraktion muss wachsen um in den anstehenden Geschäften, darunter auch die Spitalstrategie, zu Gunsten von Service Public und Chancengleichheit bestimmend sein zu können.

«Es ist noch einiges zu tun», stellt Heidi Hanselmann fest, deren Bürgerort übrigens Sennwald ist, seit langer Zeit aber in Walenstadt wohnt. Sie wird ihr Amt noch bis zum 31.Mai mit Leidenschaft weiter vertreten. «Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts». Mit langem, verdientem Applaus und Standing Ovations wurde die gerührte Regierungsratspräsidentin von der Versammlung verabschiedet. Die SP Werdenberg wird sie auch nach den Wahlen gerne als Heidi Hanselmann wieder begrüssen.