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Regierung bejaht die gemeinsame Nutzung von Wegen durch Wanderer und Biker

Der Toggenburger SP-Kantonsrat Martin Sailer wollte vom Kanton wissen, wie man die gegenläufigen Interessen in der Debatte um Biker in der Natur angehen soll. Mit der Antwort ist er sehr zufrieden.
Die Regierung bejaht die gemeinsame Nutzung von Wegen durch Wanderer und Biker. (Bild: inigocia - Fotolia)

Die Regierung bejaht die gemeinsame Nutzung von Wegen durch Wanderer und Biker. (Bild: inigocia - Fotolia)

(mkn) Biken sei im Trend. Biker würden viel Geld in den touristischen Regionen ausgeben. Graubünden habe das erkannt. Im Kanton St. Gallen scheitere die gemeinsame Nutzung von Wanderwegen durch Wanderer und Biker oft an gegenläufigen Interessen von Bikern, Bauern, Wanderern und Jägern. Das schrieb Kantonsrat Martin Sailer (SP, Wildhaus-Alt St. Johann) zur Begründung in einer Interpellation. Der Vorstoss wurde im Juni 2018 eingereicht. Martin Sailer wollte deshalb wissen, ob der Regierungsrat ebenfalls finde, dass man diesen Boom stärken müsse. Weiter erkundigte sich der Interpellant, ob die Regierung dem Kanton Graubünden mit dessen simplen und erfolgreichen Lösung folgen will.

Bauliche Eingriffe für die Regierung zielführend

In seiner Antwort schrieb der Regierungsrat unter anderem, eine gemeinsame Nutzung von Wegen durch Wanderer und Biker sei meist unproblematisch. Nur in Ausnahmefällen soll man von der gemeinsamen Nutzung abweichen. Zielführender als Verbote seien flankierende Massnahmen in Form von baulichen Eingriffen zur Geschwindigkeitsbegrenzung.

«Marc Mächler hat sich viel Zeit genommen»

Martin Sailer (Bild: Regina Kühne)

Martin Sailer (Bild: Regina Kühne)

Sailer freut sich, dass das Departement die Koexistenz von Wanderern und Bikern begrüsst und dafür etwas unternehmen will. Er sei an verschiedene Anlässe eingeladen worden. In den Flumserbergen habe er ein Beispiel gesehen, wie das mit kleinen Eingreifen geht. In Graubünden seien alle Wanderwege fahrbar, sagte Martin Sailer. Auch zahlreiche Organisationen aus dem Tourismus-Bereich forderten eine Lösung für die Koexistenz von Wanderern und Bikern auf Wanderwegen. Regierungsrat Marc Mächler habe sich viel Zeit genommen, lobte Martin Sailer. Er ist mit der Antwort sehr zufrieden. Damit ist das Geschäft vorerst erledigt.

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