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Raiffeisenbank Werdenberg: «Es braucht einen Neuanfang»

Heini Senn, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Werdenberg, begrüsst den Rücktritt des CEO von Raiffeisen Schweiz. Im Sinne eines geordneten Übergangs nennt er den Zeitpunkt auf Ende Jahr richtig.
Thomas Schwizer
Das Vertrauen der Kunden in die Raiffeisenbank Werdenberg blieb gemäss deren Verwaltungsratspräsident Heini Senn auch während der Affäre Vinzens stabil. (Bild: Thomas Schwizer)

Das Vertrauen der Kunden in die Raiffeisenbank Werdenberg blieb gemäss deren Verwaltungsratspräsident Heini Senn auch während der Affäre Vinzens stabil. (Bild: Thomas Schwizer)

Seit Oktober 2015 leitet Patrik Gisel operativ die Geschicke von Raiffeisen Schweiz. Gestern Morgen gab die Bankengruppe bekannt, dass er den Vorsitz der Geschäftsleitung auf Ende Jahr abgeben wird.

Seit Bekanntwerden von Vorwürfen gegen seinen Vorgänger Pierin Vincenz steht auch Gisel als dessen langjähriger Stellvertreter in der Kritik. Für beide gilt die Unschuldsvermutung. Er wolle mit diesem Schritt die öffentliche Debatte um seine Person und die Bank beruhigen und die Reputation von Raiffeisen schützen, begründete Gisel gestern seinen angekündigten Rücktritt.

Die Kunden können trennen zwischen dem Fall und unserer soliden Arbeit»

Heini Senn, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Werdenberg, hatte an der Generalversammlung (GV) vom 17. April Klartext zur Affäre Vincenz gesprochen («Und einer versaut alles», W&O vom 19. April).

Am Mittwoch bekräftigte er auf Anfrage: «Die Kunden und Genossenschafter können sehr gut trennen können zwischen dem Fall und der soliden Arbeit, die unsere 40 Mitarbeitenden vor Ort leisten. Auch der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Werdenberg sei «geerdet und bodenständig» und setze sich für die Region ein, führt Senn weiter aus. Er hatte an der GV offen gelegt, dass der örtliche Verwaltungsrat lediglich eine bescheidene Aufwandentschädigung erhalte.

«Der Rücktritt ist ein wichtiger Schritt»

Der angekündigte Rücktritt von Gisel ist für ihn «ein wichtiger und sauberer Schritt für uns und die Raiffeisengruppe». Auch wenn Gisel kein Mitwissen nachgewiesen werden könne, wären die Mutmassungen wohl nie verstummt. Es gelte vorwärts zu schauen, und es brauche dafür einen Neuanfang, den Gisel nun personell ermögliche. Im Sinne eines geordneten Übergangs findet Senn auch den Zeitpunkt des Rücktritts auf Ende Jahr richtig.

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