Räfis-Burgerau
Flaggala für einmal zu Hause – mit 20 kleinen statt einem grossen Böögg

Der traditionelle Brauch der Flaggala in Räfis-Burgerau fand wegen Corona nicht im gewohnten Rahmen statt.

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Es wurde alles eingepackt, was es für eine Flaggala zuhause braucht.
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Um Punkt 19 Uhr ertönte der Startknall ...
... dann brannten bei den Flaggala-Holzern zuhause ...
... rund 20 kleine statt einem grossen Böögg.
Die kleinen Böögg wurden sogar eingekleidet ...
... und fielen dann denn Flammen zum Opfer.

Es wurde alles eingepackt, was es für eine Flaggala zuhause braucht.

PD

(pd) Der Brauch der Flaggala konnte aufgrund der Covid-19-Massnahmen nicht im gewohnten Rahmen durchgeführt werden. In normalen Zeiten wird die Flaggala an vier Samstagen von rund 20 Mitgliedern der Flaggala-Holzer vorbereitet und am Flaggala-Sunntig angezündet.

Statt einem grossen Böögg gab es 20 kleine

Damit aber die Holzer nicht ganz auf ihren geliebten Brauch verzichten mussten, lies sich der Flaggala-Hopmaa etwas Spezielles einfallen. So wurde alles, was es für eine Mini-Flaggala braucht, zusammengetragen, schön verpackt und in einer spontanen Verteilaktion allen Vereinsmitgliedern nach Hause geliefert.

Selbstverständlich durfte dabei auch ein schöner Böögg samt Knallkörper nicht fehlen. Anstatt einem grossen Böögg gab es dieses Jahr 20 kleine, welche von der Mutter des Flaggala-Hopmaa sogar noch schön eingekleidet wurden.

Ein Startknall ertönte in der Burgerau trotzdem

So ertönte am vergangenen Sonntag um Punkt 19 Uhr der gewohnte Startknall in der Burgerau. Anstatt einer grossen Flaggala brannten zwanzig kleine bei den Holzern zu Hause. Die meisten drinnen in den heimischen Öfen und Cheminée, da sich der älteste Burgerauer, der Föhn, am besagten Abend von seiner starken Seite zeigte.