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Qualität der Brände steigt stetig

Die beiden Brenner Markus Gabathuler aus Oberschan und Hans Zogg vom Grabserberg gewannen bei der 9. Ostschweizer Edelbranddegustation gleich mehrere Auszeichnungen.
Markus Gabathuler vom Büelsteihof in Oberschan (links) und Hans Zogg, Zogg Mosterei-Brennerei AG, Grabserberg, präsentieren stolz je eines ihrer hre prämierten Produkte. (Bild: PD)

Markus Gabathuler vom Büelsteihof in Oberschan (links) und Hans Zogg, Zogg Mosterei-Brennerei AG, Grabserberg, präsentieren stolz je eines ihrer hre prämierten Produkte. (Bild: PD)

(pd) Kürzlich fand am Landwirtschaftlichen Zentrum in Flawil die 9. Ostschweizer Edelbranddegustation statt. Neun erfahrene Prüfer verkosteten und beurteilten in einer Blinddegustation 132 Edelbrände aus der Region Ostschweiz (SG, TG, AI, GR, ZH) und dem Fürstentum Liechtenstein. Brenn-Auftraggebern und Brennern wird so die Möglichkeit geboten, ihre Brände beurteilen zu lassen. Der Ansporn zum Herstellen von Qualitätsbränden und deren Präsentation soll gefördert werden. In Dreiergruppen wurden die Brände durch geschulte Prüfer nach dem 20-Punktesystem bewertet. Beurteilt wurden Sauberkeit, Geruch, Geschmack und der Gesamteindruck. Wobei jeweils pro Kriterium maximal fünf Punkte möglich waren. Neben der Benotung wurde auch eine kurze Charakterisierung in Worten vorgenommen. Die Arbeit der Prüfer wurde durch Doppelproben überprüft. Das Resultat stellt den Prüfern eine gute Note aus.

Lob für die Innovationen im Bereich Edelbrand

Die Organisatoren, bestehend aus dem LZSG, Fachstelle Obstbau, Flawil, und dem Brennereiexperten Arthur Nägele, Spirituosen-Sommelier, Gaissau, luden am Donnerstag, 29. Juni, am Bildungszentrum Mattenhof in Flawil zur Prämierung ein. Eine interessierte Gruppe aus Brennern und Brenn-Auftraggebern, Degustatoren und Gästen verfolgte die Bekanntgabe der Resultate. Richard Hollenstein, Leiter der Fachstelle Obstbau am Landwirtschaftlichen Zentrum in Flawil erwähnte eingangs der Prämierung, dass er, wie in den vergangenen Prämierungen, sehr beeindruckt sei über die Innovationen im Bereich Edelbrandherstellung. Wiederum sei im Vergleich zu früheren Degustationen eine weitere Qualitätssteigerung spürbar, was ganz im Interesse der Organisatoren liege. Zu den klassischen Fruchtbränden aus Apfel, Birnen, Quitte, Zwetschgen, Kirschen oder Trauben gesellen sich heute Whisky, Gin, Rum aber auch Liköre. Die Auswahl an Bränden wird somit von Prämierung zu Prämierung grösser. Das Interesse an Neuheiten ist bei den Konsumenten gross und gehört zur Kundenbindung. Mit all den Aktivitäten rund um die Herstellung von Edelbränden wollen die Beteiligten aber auch zur Erhaltung des Brennereigewerbes in der Ostschweiz beitragen. Richard Hollenstein gratulierte den Teilnehmern zu ihren hochwertigen Produkten und forderte sie auf, an der nächsten Prämierung in zwei Jahren, wiederum teilzunehmen. Arthur Nägele, Spirituosen-Sommelier aus Gaissau, schritt dann zur langersehnten Bekanntgabe der Resultate. Die Brände wurden in neun Gruppen (Apfel, Birne, Traube/Traubentrester/Weinbrand, Steinobst, Gin, Spirituosen, Whisky, Vieille und Liköre) eingeteilt. Wer ein Resultat über 16 Punkte schaffte erhielt für den jeweiligen Brand eine Auszeichnung. Für 108 von insgesamt 132 Muster wurde die Auszeichnung abgegeben. Dies entspricht 82 Prozent der eingereichten Muster. Gespannt waren die Anwesenden auf die Bekanntgabe der Gruppensieger.

Zwei prämierte Brenner aus dem Werdenberg

Unter den prämierten Bränden sind zehn Produkte von Hans Zogg von der Zogg Moster-Brennerei AG, Grabserberg, sowie vier Produkte von Markus Gabathuler vom Büelsteihof, Oberschan. Hans Zogg erreichte mit seiner Alten Zwetschge und seinem Alten Apfel seine persönliche Höchstwertung mit 19 von 20 möglichen Punkten. Auch Markus Gabathuler erreichte einen Höchstwert von 19 Punkten für seinen Gewürztraminerbrand. Im Anschluss an die Prämierung hatten die Anwesenden Gelegenheit die mit einer Auszeichnung bewerteten Produkte zu degustieren. Bei einem Imbiss klang der Abend mit vielen Fachgesprächen aus.

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