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Professionelle Hilfe für Bedürftige in der der W&O-Region

Der in der Region bekannte Hilfsverein WOhWO wird nach zehn Jahren Tätigkeit per Ende Jahr aufgelöst. Die Ansinnen dahinter und das Vereinsvermögen werden in die Hilfsaktion OHO integriert.
Wenn das Geld für die Grundbedürfnisse nicht mehr reicht, kann auch das Hilfswerk OHO helfen. (Bild: Fotolia)

Wenn das Geld für die Grundbedürfnisse nicht mehr reicht, kann auch das Hilfswerk OHO helfen. (Bild: Fotolia)

(wo) In den zehn Jahren seit Gründung hat der Hilfsverein Werdenberger und Obertoggenburger helfen Werdenberger und Obertoggenburgern (WOhWO) in der Region gegen eine halbe Million Franken an Bedürftige verteilen können. Die Spenden wurden, wie es der Vereinsname besagt, in der Region gesammelt und ausschliesslich hier verteilt. «Die so mit den Jahren entstandene Solidarität war sehr eindrücklich. Viele Vereine und Privatpersonen haben dazu beigetragen, dass vom Leben benachteiligte Menschen in der Region nicht in Vergessenheit geraten», freut sich Vereinspräsident Armando Bianco. In Kontakt mit Sozialämtern und Fachstellen unterstützte der Verein beispielsweise alleinerziehende Mütter, bezahlte Instrumente und Musikunterricht, Brennholz, Tierarztkosten, ermöglichte neue Fussballschuhe, Klassenlager und mehr.

Der Verein ist aus der W&O-Weihnachtsaktion entstanden, welche von 2003 bis 2008 aktiv war. Die Verantwortlichen haben nun nach eingehender Prüfung und reiflichen Überlegungen entschieden, den Verein per Ende 2018 aufzulösen. Das soll aber nicht bedeuten, dass damit auch die Hilfeleistung an Bedürftige - solche gibt es trotz brummender Wirtschaft noch zur Genüge - in der Region eingestellt wird.

Gründe für die Integration

Nach der kürzlich in Buchs beschlossenen Vereinsauflösung, wird das aktuelle Vermögen in den Verein Ostschweizer helfen Ostschweizer (OHO) mit Sitz in St. Gallen integriert. Grund dafür sind die zunehmend gestiegenen Anforderungen an die Professionalität und die stetig zunehmende Zahl Gesuche. «Mit unserer ehrenamtlichen und einfachen Struktur konnten wir dem nicht mehr gerecht werden», so der WOhWO-Vereinspräsident. «Die Verantwortung gegenüber Spenderinnen und Spendern sowie Gesuchsstellern hat ein Mass erreicht, das uns zur Integration in den OHO bewogen hat.»

Schon vor einigen Monaten wurde das Vorgehen in regem Kontakt zwischen den beiden Vereinen aufgegleist. OHO wurde 2005 vom St. Galler Tagblatt gegründet. Auch heute sind das St. Galler Tagblatt, seine Partnerzeitungen, Radio FM1 und das Ostschweizer Fernsehen TVO dessen Träger. Sie übernehmen den grössten Teil der Kosten. Damit bleiben die Administrativkosten tief, und der Spendenfranken geht fast vollumfänglich an die Begünstigten. Der Verein ist in den Kantoen St. Gallen, Thurgau und beiden Appenzell tätig.

Beiräte aus allen Regionen

Die Hilfsaktion von OHO erreicht auch in den Regionen Werdenberg und Obertoggenburg bereits zahlreiche Spender und Begünstigte. Der Verein setzt auf Beiräte aus allen Regionen, für die Region Werdenberg ist das derzeit CVP-Kantonsrätin Barbara Dürr aus Gams. Sie setzt sich spezifisch mit den Hilfsgesuchen aus der Region Werdenberg auseinander.

Hinweis: Mehr Informationen zum Verein OHO unter www.tagblatt.ch/oho

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