Das Museum Postlis Stadel in Oberschan lädt wieder zum Staunen ein

Das heimatkundliche Museum in Oberschan hat die ersten Gäste nach der Coronazeit empfangen: Die Landfrauen Wartau nutzten die Gelegenheit, die Sammelgegenstände aus vergangenen Zeiten zu bestaunen.

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Die Landfrauen Wartau nutzten die Gelegenheit, um das nach Corona wiedereröffnete Museum zu besuchen.

Die Landfrauen Wartau nutzten die Gelegenheit, um das nach Corona wiedereröffnete Museum zu besuchen.

Bild: PD

(pd) Mit 1000 Eindrücken aus 100 Jahren werden die Besucherinnen und Besucher des Ortsmuseums Postlis Stadel in Oberschan überrascht. Die verschiedenen Sammelgegenstände sollen ein Stück Geschichte von Haus, Hof und Gewerbe aus vergangenen Zeiten für die Nachwelt erhalten. Ausgestellt sind sie in thematischen Bereichen.

Nebst dem Handwerk, dem Weinbau, der Landwirtschaft, der Stickerei und dem Wohnen werden auch der Feuerwehr, dem Brauchtum und den Sagen eigene Bereiche gewidmet. «Die Ausstellung kann wieder auf Voranmeldung besucht werden», sagt Kommissionspräsident Andreas Bernold. Besonders beliebt sei der Besuch bei speziellen Anlässen wie Schulausflügen, Vereinsanlässen, Klassentreffen, Geburtstags- und Hochzeitsapéros sowie bei Tagungen.

Führungen in kleinen Gruppen

Damit die nötigen Abstände unter den Besuchern eingehalten werden, finden aktuell die Führungen in kleinen Gruppen statt. Dank der unterschiedlichen Räume können gleichzeitig mehrere Gruppen das Museum besuchen und die Ausstellungsstücke bestaunen. Nicht bei allen Gegenständen ist auf Anhieb klar, wofür sie verwendet wurden und wie sie bedient werden. «Wir haben heute wieder Sachen gesehen, die wir noch nicht gekannt haben», sagte Sandra Müller von den Landfrauen Wartau am Schluss des Rundgangs und dankt dabei den beiden Führern Andreas Bernold und Jürg Gabathuler. Besonders bei den älteren Mitgliedern löste der Besuch im Postlis Stadel Erinnerungen an vergangene Zeiten aus. Jüngere Landfrauen entdeckten zudem einige Gegenstände, die bei ihnen noch regelmässig in den Einsatz kommen.

Voranmeldung nötig

Das Museum der Politischen Gemeinde Wartau kann auf Voranmeldung besucht werden (www.postlis-stadel.ch). Zudem sucht die Kommission Postlis Stadel immer wieder Persönlichkeiten, welche Gruppen durch das Museum führen, über die vergangene Zeit berichten sowie die Gegenstände und das Handwerk aus vergangener Zeit lebhaft vorstellen. Interessenten können sich direkt beim Kommissionspräsidenten Andreas Bernold melden.

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